So wie der zweite Tag fest in der Hand von Conny Hübl war, wo war der Final Table fest in Ercin Corcs Hand. Er setzte sich in eindrucksvoller Weise am Final Table der ersten Concord Million durch und sicherte sich so – ganz ohne Deal – die Siegesprämie von € 250.000.
Conny Hübl war als knappe Chipleaderin an den Final Table gekommen. Die Blinds lagen bei 50k/100k und steigen am Final Table nur alle 90 Minuten an. Shortstack Jürgen Forstner kam dieses Mal pünktlich und damit auch rechtzeitig zu seinem Double-up. Mit Jacks verdoppelte er gegen
von Walter Linner und konnte kurz durchatmen.
Als erster musste der Ungar Tibor Polonyi den Finaltisch verlassen. Nach rund 1,5 Stunden Spielzeit verlor er den Flip mit Jacks gegen
von Kai Ren und belegte Platz 10. Kai war es auch, der dann Jürgen Forstner nach Hause schickte. Am Flop
war mit fünf Spielern schon einiges an Chips und Jürgen stellte mit
all-in. Kai callte mit Pocket 10s, Turn und River halfen nicht und Jürgen verabschiedete sich mit Rang 9.
Der nächste große Pot ging an Ercin Corc. Er konnte sich erfolgreich mit Martin Stausholm anlegen und so die Führung holen. Er war es dann auch, der Conny Hübl die Chips abnahm. Im Blind Battle trafen die beiden aufeinander, am Flop
. Die Chips von Conny gingen mit
in die Mitte und für Ercin kam der leichte Call mit Pocket 2s. Schon der Turn
entschied die Hand und Conny musste sich mit Platz 8 begnügen. Hätte sie ihr beim Satellite gewonnenes Ticket tatsächlich verkauft, so hätte sie nur das Buy-in, so aber durfte sie sich über € 16.000 freuen.
Für Ercin Corc ging der Final Table nun erst so richtig los. Er dominierte nach Belieben, nahm den Big Stacks Kai Ren und Martin Stausholm weiter Chips ab und stapelte schon Unsummen vor sich. Er holte sich dann auch die letzten Chips vom Dänen, als er mit
gegen die Pocket 5s von Martin am Board


gleich das Full House traf. Auch Alex Moser stolperte über Ercin. Mit





Pech hatte Walter Pflüger, als er Ercin eine Falle stellen wollte. Er limpte im SB seine Asse, Ercin checkte im BB. Der Flop



Immer wieder gab es Verhandlungen über einen Deal, aber Ercin hatte mehr als die Hälfte der Chips und so kam es zu keiner Einigung. Walter Linner musste gegen Ilhan Asik fast all seine Chips abgeben, konnte noch einmal verdoppeln, ehe er dann doch über das Set 7s von Kai Ren stolperte und mit Platz 4 ging.
Ilhan Asik konnte die Chips aber auch nicht lange behalten. Am Board 

für Top 2 Pair all-in, aber Ercin hatte mit
den Drilling gefloppt und wieder gingen die Chips an Ercin. Im Heads-up hatte Ercin fast alle Chips. Nur knappe vier Millionen lagen bei Kai Ren – und das bei den Blinds 120k/240k. So setzte Kai bald auf 

einen einfachen Call. Das Board 





| 1. | CORC ERCIN | Austria | 250.000 € |
| 2. | REN KAI | Switzerland | 140.000 € |
| 3. | ASIK ILHAN | Turkey | 75.000 € |
| 4. | LINNER WALTER | Germany | 50.000 € |
| 5. | PFLÜGER WALTER | Austria | 38.000 € |
| 6. | MOSER ALEXANDER | Austria | 29.000 € |
| 7. | STAUSHOLM MARTIN | Denmark | 22.000 € |
| 8. | HÜBL CONNY | Austria | 16.000 € |
| 9. | FORSTNER JÜRGEN | Germany | 11.000 € |
| 10. | POLONYI TIBOR | Hungary | 7.800 € |