Erich Kollmann war schon fast ausgeschieden, am Ende ging er aber als Sieger des € 500 Pot Limit Omaha Turniers der CAPT Bregenz nach Hause. Die letzten drei Spieler einigten sich auf einen Deal und teilten das Preisgeld brüderlich. Erich war Chipleader und damit der Sieger.
Mit 19 der 68 Spieler war es heute in den Finaltag gegangen. Die Blinds stiegen heute nur alle 40 Minuten, dennoch ging es recht zügig. Bertram Malang, der als massiver Chipleader in den Tag ging, erwischte keinen guten Start und musste gleich an Erich Kollmann Chips abgeben. Sein Niedergang setzte sich fort und trotz des großen Vorsprungs schaffte er es letztlich nicht in die Geldränge.
Nach nur 2,5 Stunden war der Final Table erreicht, noch waren aber nicht alle im Geld. Als Chipleader nahm Bruno Keller am Finaltisch Platz. Toni musste sich dann mit Platz 9 begnügen und zu acht vereinbarte man einen Bubble Deal. Von jedem der sieben Geldränge wurden € 150 abgezogen und damit waren bereits alle im Geld. Das Trostpflaster von € 1.050 ging an Ed Hopper, der gegen die Könige von Horst Riedlinger das Nachsehen hatte.
Jeroen Choinier war der nächste Shortstack, der den Platz räumen musste. Für Erich Kollmann gab es fast das Aus, als Van Bum Nguyen gegen ihn verdoppelte. 9k blieben ihm bei einem Big Blind von 12k. In der nächsten Hand schaffte er es zu verdreifachen und der Grundstein zum Comeback war gelegt. Gleich danach knackte er die Asse von Marcel Jakob und stand bei vier Big Blinds.
Während Van Bum Nguyen Platz 6 nehmen musste, schaffte es Erich Kollmann mithilfe eines Straight Flush noch einmal gegen Bruno Keller zu verdoppeln. Platz 5 ging an Andreas Krause, der short gegen Bruno Keller antrat, das Board aber verpasste.
Noch war Erich Kollmann abgeschlagen letzter im Chipcount, doch ein erneuter Double-up gegen Horst Riedlinger brachte ihn schließlich endgültig zurück auf die Siegerstraße. Horst Riedlinger musste sich dann gegen Bruno Keller verabschieden und so war man nur noch zu dritt am Tisch. Es wurde noch ein bisschen gespielt, dann aber einigten sich die drei auf einen Deal. Da alle nahezu gleich viel vor sich hatten, wurde brüderlich geteilt, Erich Kollmann als knapper Chipleader konnte sich den Sieg sichern.
| 1. | Erich | Kollmann | A | 10.400 € | 6.888 € |
| 2. | Bruno | Keller | CH | 6.735 € | 6.888 € |
| 3. | Marcel | Jakob | CH | 3.980 € | 6.888 € |
| 4. | Horst | Riedlinger | A | 3.060 € | 2.910 € |
| 5. | Andreas | Krause | D | 2.450 € | 2.300 € |
| 6. | Van Bum | Nguyen | VN | 2.140 € | 1.990 € |
| 7. | Jeroen | Choinier | LUX | 1.835 € | 1.685 € |
| 8. | Ed | Hopper | CH | 1.050 € |
