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Poker Gossip: Seidel gibt Fehlverhalten gegenüber Kruse zu

Erik Seidel steht im Kreuzfeuer der Kritik. Der Poker-Pro nutzte im $10K Heads-Up Event der WSOP Online die Abwesenheit von Max Kruse eiskalt aus.

Max Kruse
© Hayley Hochstetler

Das $10.000 Heads-Up NLHE der World Series of Poker Online auf GGPoker ist eines der großen Highlights der Serie. Zahlreiche bekannte Poker-Pros meldeten sich an, dazu mischten einige Amateure mit.

Max Kruse bekam es in Runde 1 mit Thomas Cazayous zu tun. Der Fußballprofi schickte den Franzosen mit gegen ( ) an die Rails und zog so unter die letzten 64 ein. Dort wartete Erik Seidel auf ihn.

Zum Start der Partie war Max Kruse jedoch nicht am Rechner und so konnte der achtfache Bracelet-Gewinner Blind für Blind den Stack reduzieren. Bis Kruse es an den Rechner schaffte, hatte er schon fast die Hälfte seines Stacks eingebüßt. Kruse konnte das Spiel nicht mehr drehen und musste sich mit gegen geschlagen geben.

Auch wenn Erik Seidel keine Regeln brach und es Kruses Verantwortung ist, pünktlich am Tisch zu sein, so sprechen die Umstände dafür, dass Seidel zumindest mit dem Stehlen der Blinds etwas langsamer hätte vorgehen oder sogar selbst auf Sit-Out gehen können.

Nachdem Patrick Tardif den Vorfall auf Twitter diskutiert hatte, kamen unterschiedliche Meinungen zusammen. Erik Seidel meldete sich ebenfalls zu Wort und gab zu, dass es keine gute Idee war: „Es war ein Fehler. Ich wusste nicht, wer es ist, aber es sollte keinen Unterschied machen. Der Plan war ihm das Entry sowie Prozente zurückzugeben, wenn er herausfliegt“.


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