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Full Tilt Poker – Ray Bitar entschuldigt sich

Seit dem Black Friday hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass Ray Bitar einer der Hauptverantwortlichen für das Full Tilt Desaster ist. Seitdem hat man aber von ihm so gut wie nichts gehört und gesehen hat man ihn ohnehin nicht. Jetzt gab er PokerStrategy.com ein Interview und entschuldigte sich bei den Spielern.

Zunächst gab es die Frage an Bitar, warum er sich bislang nicht zu Wort gemeldet hat. Das argumentiert er zum einen damit, dass er die laufenden Verfahren nicht beeinflussen wollte, zum anderen damit, dass er jeden einzelnen Tag an der Rückzahlung der Spielergelder gearbeitet hätte. Es sei seine oberste Priorität, dass die Spieler ihre Gelder wieder zurückerhalten. So habe Ray Bitar auch intensiv mit dem Departement of Justice (DOJ) zusammengearbeitet und sich um den Deal bemüht.

Zuletzt entschuldigt sich Ray Bitar noch bei allen Full Tilt Spielern und erklärt noch einmal die Gründe für sein Schweigen. Die Frage, wo die Gelder verschwunden sind, steht dabei nicht zur Diskussion, aber PokerStrategy hofft, nach diesem ersten Interview weitere Auskünfte von Ray Bitar zu bekommen.

Das kurze Interview könnt Ihr hier nachlesen: http://www.pokerstrategy.com/news/world-of-poker/Exclusive:-Full-Tilt-Poker-CEO-Ray-Bitar-Apologizes-to-the-Poker-World_57346/

Seit der Anklageerhebung durch das DOJ war Ray Bitar wie vom Erdboden verschluckt, ebenso wie Howard Lederer und Chris Ferguson. Die Entschuldigung von Ray Bitar, er habe jeden Tag daran gearbeitet, dass die Spieler ihr Geld zurückerhalten, hat einen mehr als schalen Beigeschmack. Wie die Enthüllungen der letzten Wochen zeigten, haben die Full Tilt Pros und auch das Management Zahlungen in Millionenhöhe kassiert und selbst Darlehen waren nie zurückbezahlt worden.

Damit bleibt den Spielern weiter nur das Hoffen, dass die Groupe Bernard Tapie genug finanzielle Mittel generieren kann, um Full Tilt wieder online zu bringen und damit auch den Spielern ihr Geld zurückzahlen zu können.


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