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Bournemouth: €440K verzockt – Spieler wollte Casino abfackeln

Mit einem 5-Liter Kanister Benzin bewaffnet wollte Amir Abol Abolghassem das Genting Casino in Bournemouth niederbrennen. Ein Polizeibeamter konnte den Mann jedoch davon abhalten.

Ende September marschierte Amir Abol Abolghassem in das Genting Casino Bournemouth. Der 59-Jährige ist dort Stammkunde, so dass dort niemand misstrauisch wurde, als er einen schweren Rucksack bei sich trug. Es sei ein Geschenk für einen Mitarbeiter, so die Erklärung.

Es entwickelte sich jedoch schnell eine dramatische Szene. Vom Balkonbereich aus warf der Kunde einen kleinen Tisch in das untere Stockwerk und forderte alle Spieler auf das Casino zu verlassen.

Wie das Nachrichtenportal Daily Echo berichtet, so schrie Amir Abol Abolghassem, dass er das Etablissement „niederbrennen“ wollte. Der Brite leerte den Benzinkanister und holte ein Feuerzeug hervor.

Amir Abol Abolghassem gab an, dass er in zehn Jahren rund £400.000 verzockt hat und sein Leben ruiniert ist. Wenn das Casino abbrennt, so würden Andere vor dem gleichen Schicksal bewahrt. Die Polizei war jedoch schnell zur Stelle.

Ein Beamter verhandelte knapp über eine Viertelstunde mit dem Spielsüchtigen und überzeugte diesen, kein Feuer zu legen. Auch als Amir Abol Abolghassem ein Teppichmesser zückte und drohte sich umzubringen, bewahrte der Polizist Ruhe und entschärfte die Situation.

Diese Woche stand der Casinogänger vor Gericht. Amir Abol Abolghassems Rechtsbeistand erklärte, dass der Verlust des Arbeitsplatzes, gesundheitliche Probleme sowie der Tod der Mutter sowie der Schwester zu viel waren und die Aktion eine Kurzschlussreaktion war.

Amir Abol Abolghassem kam mit einem blauen Auge davon. Der Richter setzte die 20 Monate Haftstrafe auf Bewährung aus. Dazu ist der Brite für alle Casinos im Vereinigten Königreich für die nächsten zehn Jahre gesperrt.


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