Der Zypriote Georgios Skarparis hat mit einer herausragenden Leistung das $2.200 Warm Up-Turnier der Merit Poker Western Series 2025 gewonnen. Im renommierten Crystal Cove Hotel und Casino setzte sich Skarparis souverän durch.
Der Sieg brachte ihm nicht nur die begehrte Trophäe, sondern auch ein Preisgeld von 180.200 USD ein. Wegen eines am Ende verhandelten Deals sicherten sich auch der Russe Konstantin Kvashin (121.100 USD) und die Australierin Danielle Noja (86.040 USD) beträchtliche Gewinne. Mit seinem Erfolg überschritt Skarparis die magische Marke von 1.000.000 USD an Live-Turnier-Gewinnen.
Finale Ergebnisse
| Platzierung | Name | Herkunftsland | Preisgeld |
| 1 | Georgios Skarparis | Zypern | 180.200 USD |
| 2 | Konstantin Kvashin | Russland | 121.100 USD |
| 3 | Danielle Noja | Australien | 86.040 USD |
| 4 | Zhen Chen | China | 60.070 USD |
| 5 | Philipp Wood | Deutschland | 45.050 USD |
| 6 | Ali Zebarjad | Australien | 36.140 USD |
| 7 | Grigorii Rodin | Russland | 30.035 USD |
| 8 | Mario Fata | Frankreich | 24.025 USD |
| 9 | Aliaksandr Hirs | Belarus | 18.020 USD |
Spannender Spielverlauf am Finaltisch des Merit Warm Up
Der Finaltisch des $2.200 Warm Up-Turniers startete direkt durch. Gleich zu Beginn schien es, als müsste Mario Fata trotz eines Ass-Drillings als Neunter die Segel streichen. Philipp Woods Dame-Bube schien dem Deutschen die Hand dank eines Flushs zu sichern. Ein Backdoor-Full-House ermöglichte dem Franzosen Fata aber zunächst spektakulär das Überleben.
Die erste Eliminierung ließ dennoch nicht lange auf sich warten. Aliaksandr Hirs ging mit König-Zehn All-in, doch Ali Zebarjad hielt mit Ass-Sechs dagegen. Ein passender Boardverlauf sicherte Zebarjad den Sieg und schickte Hirs als ersten Spieler auf die Zuschauerränge.
Wenige Hände später war das Turnier dann auch für Fata endgültig vorbei, als seine Hand aus Neun-Acht gegen Zhen Chens Ass-Dame verlor.
Danach folgte Grigorii Rodin, dessen Ass-Dame sich im Duell mit Skarparis’ Pocket-Tens nicht behaupten konnte. Skarparis baute mit diesem Erfolg seine Chipführung weiter aus und übernahm immer mehr die Kontrolle über den Tisch.
Währenddessen gerieten Philipp Wood und Konstantin Kvashin zunehmend unter Druck. Beide Spieler versuchten, einander auszustechen, um sich zumindest einen weiteren Payjump zu sichern. Ihre Taktik ging auf, als Zebarjad mit Ass-Zwei All-in ging und gegen Skarparis‘ Pocket-Asse ausschied.
Skarparis demonstrierte anschließend sein Geschick, indem er nicht nur durch starke Karten, sondern auch durch geschicktes Timing dominierte. Dies wurde auch Philipp Wood zum Verhängnis, der mit Ass-Sechs All-in ging und von Skarparis’ Neun-Acht am River geschlagen wurde.
Die Schlüsselhand: Skarparis vs. Chen
Die entscheidende Hand des Finaltisches kam, als Zhen Chen und Skarparis in einen großen Pot verwickelt waren. Chen verteidigte seinen Big Blind mit Dame-Neun suited und floppte einen Flush-Draw.
Nach einer aggressiven Setzrunde schob Chen schließlich all seine Chips in die Mitte, nachdem er auf dem Turn ein Paar Neunen getroffen hatte. Skarparis jedoch hielt Trips Könige und machte den Call. Der River brachte keine Hilfe für Chen, der daraufhin den Tisch als Vierter verließ.
Im Dreikampf einigten sich die verbliebenen Spieler – Skarparis, Kvashin und Noja – auf einen Deal, dessen Details nicht öffentlich gemacht wurden. Skarparis sicherte sich jedoch den größten Anteil des Preisgeldes und den Turniersieg.