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Glücksspielstaatsvertrag – Entscheidung vertagt auf Oktober

So wird das nichts mit einer Neuregelung des Glücksspielstaatsvertrages in Deutschland. Statt der Unterzeichnung des neuen Vertrages, der ab dem kommenden Jahr in Kraft treten sollte, gab es eine überraschende Vertagung auf Oktober. Ob diese Entwicklung nun gut oder schlecht ist, bleibt abzuwarten.

Im April hatten sich die Länder auf die Neufassung geeinigt, die unter anderem auch eine stufenweise Öffnung des Wettmarktes beinhaltete. Nur Schleswig-Holstein machte nicht mit, denn da ist man bekanntlich schon einige Schritte weiter und hat die Problematik und die Notwendigkeit eines modernen Glücksspielgesetzes bereits erkannt. Der Entwurf des neuen Staatsvertrages wurde sogar schon von der EU geprüft und eigentlich hätte es gestern, am 9. Juni, zur Unterzeichnung kommen sollen. Dem war nun nicht so und die Entscheidung wurde auf Oktober vertragt.

Seit Bekanntmachung des neuen Glücksspielstaatsvertrages gab es schon viel Gegenwind, vor allem auch wegen den Beschränkungen im Online-Markt, der einer Zensur gleichkäme. Unser Kolumnist Felix Osterland hat sich damit schon vor einiger Zeit auseinandergesetzt.

Der neue Glücksspielstaatsvertrag hängt damit nach wie vor in der Luft. Bis zum Oktober kann sich viel verändern und das sowohl in eine positive als auch eine negative Richtung. Bleibt zu hoffen, dass die Einstellung von Schleswig-Holstein in ganz Deutschland Schule macht.


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