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God Mode – wie sicher sind Poker Livestreams?

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Der Skandal rund um den Stones Live Poker Stream wird weiterhin diskutiert. Viele Mitglieder der Poker-Community fragen sich, wie sicher die Partien bei den großen Anbietern sind.

Die $30 Millionen-Klage gegen Mike Postle, Justin Kuraitis und die Stone Gambling Hall ist derzeit das große Thema. Ob der Rechtsstreit Konsequenzen hat, muss sich zeigen. So schnell vergessen, wird der Vorfall jedoch nicht.

Viel diskutiert ist auch das Thema Sicherheit. Unsere Kollegen von PokerNews fragten bei den großen Stream-Anbietern wie WSOP, PokerStars, PokerGO, Live at the Bike und der World Poker Tour nach, wie die Hole Card-Informationen geschützte werden.

Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zum Stream in der Stone Gambling Hall. Bei der WSOP sind Streamer und Turnierpersonal komplett getrennt und es gibt Experten, die sich um die Computersicherheit kümmern.

Es gibt strenge Auflagen für die Nutzung von Smartphones für Mitarbeiter und Spieler und Sicherheitsmitarbeiter überwachen den Zugang zum „Peeker Room“. Ähnlich gehandhabt wird es bei PokerStars LIVE.

Dort werden eigene Systeme verwendet, so dass es keine frei erhältliche Software gibt, die einen Zugriff erlauben würde. Wie bei der WSOP arbeitet das Team dabei eng mit der Casinosicherheit zusammen.

Spannend ist auch die Antwort seitens Run It Up. Jason Somerville und sein Team verfügen über ein wesentlich kleineres Budget als die Konkurrenz und beobachtet den aktuellen Fall genau, um mögliche Schwachstellen im eigenen System ausfindig zu machen. Die Daten werden so sicher wie möglich behandelt. Insbesondere werden keine Echtzeit Hole Card-Daten per WiFi versendet.

1 KOMMENTAR

  1. Die Bildschirme im Sicherheitsraum sollten auch gegen Van-Eck-Phreaking geschützt sein. Van-Eck-Phreaking ist eine Technik zur elektronischen Spionage. Damit kann man auf 100 Meter Entfernung die elektromagnetischen Abstrahlungen vom Bildschirme erkennen.

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