Kolumnen

Hallo 2021. Und Tschüss 2020. Mit Unzucht.

Ich kann dich, du so unfassbar bescheuertes 2020, nicht freundlich verabschieden. Hau ab. Und treibe; anatomisch schwer bis unmöglich; Unzucht mit dir selber, und zwar mit dem Gelenk zwischen Oberschenkel und Unterschenkel. Und beehre uns nicht wieder.

In drei Tagen dann begrüßen wir 2021 in unserer Mitte. Du hoffentlich selig machender Nachfolger dieses unsäglichen 2020. Ja, du 2021, aller Anfang wird schwer. Es wird am Anfang nicht schön sein, gar nicht schön. Aber bald schon wird es besser.

2021, wir haben viel Erwartung in dich. Wir setzen Hoffnung in dich. Befreie uns. Lass uns Spass haben. Lass uns treffen, knutschen, gerne auch mit Fremden.
Komm, 2021, du schaffst das. Lass uns wieder soziale Kontakte haben, lass uns mit sieben oder dreiundzwanzig Personen gleichzeitig im Restaurant unserer Wahl sitzen, lass uns reisen und so vieles mehr.

Und lass uns mit vielen Menschen an vielen Tischen sitzen. Diese mit überwiegend grünem Filz bespannten Tische. Die mit diesen runden Plastikdingern. Von denen seltsamerweise (aber ich habe mich im Lauf der Jahre daran gewöhnt) die anderen immer deutlich mehr haben als ich. Lass uns dumme Sprüche hören, die wir so lange schon nicht mehr gehört haben und trotzdem noch auswendig kennen. Und auch eigentlich nie wieder hören wollten.
Lass uns pokern. Wann und wo immer wir wollen. Weil wir es dann wieder können, weil wir es dann wieder dürfen. Komm 2021, du kannst das. Küsschen. Jetzt schon ein Dankeküsschen dafür. Komm 2021, lass uns nicht im Regen stehen.

Nun aber wünsche ich uns allen erstmal einen guten Rutsch. Ohne Böller. Und mit möglichst kleinem Kater.

Ich melde mich bald wieder. Dann lassen wir mal den Beginn von 2021 Revue passieren. Was so pokerrelevantes passiert ist. Und sonst so. Sonne. Und Regen. Schnee und das Main Event.


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