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Hawaii: Vorerst kein Live Poker im Paradies

Prostitution und Menschenhandel. Ein geplantes Casino Resort in Honolulu sorgt für viel Diskussionsstoff. Nun ist der Bau vorerst vom Tisch.

Ende 2020 gab die Hauskommission grünes Licht, damit ein in Kapolei (Honolulu County) ein großes Casino gebaut wird. Die Kommune hofft, dass jährlich bis zu $30 Millionen an Steuereinnahmen in die Kassen gespült werden. Unter anderem sollte damit ein Wohnprojekt für Ureinwohner finanziert werden.

Der Traum vom schnellen Geld scheint jedoch in weite Ferne gerückt. Nachdem Gesetzeshüter und ein Verband für Frauen sich gegen das ausgesprochen haben, blockierte Senator Sean Quinlan den Antrag (House Bill 359).

Es wird befürchtet, dass das Casino zwar den Touristen das Geld aus der Tasche zieht, diese jedoch dafür weniger in andere Attraktionen investieren. Zudem wird geglaubt, dass auch die Einheimischen Geld liegen lassen.

Ein Casino würde jedoch nicht nur die Zahl der Glücksspielsüchtigen in die Höhe treiben. Khara Jabola-Carolus von der Hawaii State Commission on the Status of Women gibt an, dass ein Casino für einen Zuwachs der Proposition sorgt. Der Nachfrage würde unweigerlich durch Menschenhandel nachgekommen werden.


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