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Hohensyburg – redaktioneller Wissensstand 6. März 2009

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Viele Telefonate, etliche Skypegespräche. Mails, die beantwortet wurden, Mails, die ignoriert  wurden. Bitte betrachten Sie den folgenden Text als Versuch, unseren Kenntnisstand in entsprechende Positionen zu sortieren. Ich habe mich bemüht, die Recherchen entsprechend intensiv nachzufragen, wenn es um substantielle und objektivierbare Vorwürfe ging. Anderseits habe ich all die Anwürfe, von denen ich annehmen musste, dass sie  eher auf persönlichen Ressentiments basieren, möglichst ignoriert. – Ich hoffe, das ist mir soweit gelungen.

Darf man eine Spielbank verklagen und mit welchen Konsequenzen muss gerechnet werden?
Es bleibt zu hoffen, dass sich diese von meinen Gesprächspartnern mehrfach „off the records“ geäußerte Befürchtung in das Reich der gruseligen Verschwörungsturnieren einordnen lässt. Wenn sich jemand in der Spielbank XX übervorteilt fühlt und sich an die übergeordneten Stellen oder eben die zuständigen Gerichte wendet, kann es nicht sein, dass ihn die Spielbank YY auf die Liste der unerwünschten Personen setzt. Sich um sein Recht zu bemühen, gehört zu den staatsbürgerlichen Grundrechten. Jemand dafür mit einem nationalen Bannfluch zu belegen, mahnt an eine Bananenrepublik. Klage ich den  Klempner in München wird mir in Hamburg der tropfende Wasserhahn nicht mehr repariert? – Aber Hallo! Wie gesagt, wir von der Redaktion wären dankbar für ernsthafte Beweise und Belege solcher Aktionen, bis dahin weigern wir uns, das zu glauben.

Sollen Spieler sich zukünftig selbst um die Sicherheit der Turnierabrechnungen kümmern?
Soweit kommt es noch! Das wäre nichts weiter eine Bankrotterklärung der Spielbank. Security und Sicherheit sollte selbstverständlich Teil des Dienstleistungspaktes sein, für das man als Spieler teuer genug bezahlt. Das Gros der Pokerspieler frönt seinem Hobby aus purem Vergnügen. Arbeiten sollen andere – und das bitte sauber und auf Wunsch transparent und einsehbar. Selbstorganisation in Form von kollektivem Zählen der Rebuys ist doch wohl unter der Würde eines Turnierspielers.

Darf man mit zwei schwarzen Stoffbeuteln durch eine Spielbank laufen?
Nun die Lagerung von Chips und Bargeld ist in der Verantwortung des jeweiligen Casinos und geht uns Spieler nicht wirklich viel an. Zumindest in der Regel sollte man das so halten. Wenn jetzt etwa Kassier Mayer von Kassier Müller 5000 Euro in Chips übernimmt und dann damit seine Runde durchs Casino dreht und danach das entsprechende Äquivalent an Bargeld zurückbringt, fällt das ganze quasi unter Service, ähnlich dem Eisverkäufer am Strand, der seine kühlen Leckereien morgen vom großen Eiswagen holt. Schwierig allerdings wird es, wenn der Turnierdirektor selbst alles auf einmal machen möchte – aus welchen Motiven auch immer und da seien ihm mal keine schlechten unterstellt. Allerdings im Sinne der Transparenz und auch angesichts der zu aus seiner Position zu erwartenden Professionalität ist vom Casinojoggen mit einem oder mehreren Stoffbeuteln dringend abzuraten – Und wir kommen quasi  zur Schlüsselfrage.

Ist Thorsten Kartzinski der richtige Mann in der richtigen Position?
Nun wer auf einer Bühne steht muss damit zu Recht kommen, öffentlich beurteilt zu werden. Ob das immer gerecht ist, sei dahin gestellt. Per se ist es ganz sicher nicht verwerflich, besonders wenn entsprechend seriöse  Recherchen getätigt wurden. Der Eindruck in dieser Causa ist jedenfalls alles andere als gut. Fehler passieren überall – selbstverständlich auch in unserer Redaktion – in der doch recht kurzen Erfolgsgeschichte von Pokerfirma.de musste ich schon zweimal antreten, um mich für etwas öffentlich zu entschuldigen. Und in beiden Fällen haben wir interne Vorkehrungen getroffen, dass so etwas nicht wieder passiert.
Thorsten Kartzinski ist jetzt jedenfalls äußerst gefordert. Das Krisenmanagement war nicht gut, die Pressearbeit samt dünner Presserklärung höchst unbefriedigend und auch an beruhigenden Perspektiven mangelt es bisher. Die nahe Zukunft (und hoffentlich für alle Beteiligten auch die fernere Zukunft) wird es zeigen. Wurde aus den Vorfällen gelernt? Schafft es Hohensyburg, ab jetzt mit entsprechender Transparenz zu arbeiten. Gibt es vernünftige Regularien und gibt es entsprechende Instanzen diese Regularien durchzusetzen? – Das bleibt abzuwarten.
Informanten, die uns aufgeregte und aufgeforderte Schwüre leisten, dass Thorsten Kartzinski den zeitweilig Fehlbetrag „garantiert und 100%“ unterschlagen hätte, wäre das nicht von aufmerksamen  Spieler aufgedeckt worden usw. – müssen wir als seriös recherchierendes Magazin ignorieren. Fest steht jedenfalls, dass man jetzt entweder supersauber wird arbeiten müssen oder über kurz oder lang wird sich die Frage der Befähigung des Thorsten Kartzinski nicht mehr stellen.

Warum arbeitet Stefan Hachmeister nicht mehr für die Pokerfirma und hat das mit der Sache zu tun?

Selten ist mir eine Ehrenerklärung so leicht gefallen. Stefan Hachmeister ist das, was ich gerne ein wenig salopp einen „guten Jungen“ nenne. Hilfsbereit, freundlich und auch mal entsprechender Kritik aufgeschlossen. Wenn es darum geht, im Rahmen eines anderen Projektes ein Geschäft mit Stefan zu machen, wäre ich dazu immer bereit (und würde es auch anderen empfehlen).
Wenn man so will ist Stefan Hachmeister über seine durchaus charmante journalistische Unerfahrenheit gestolpert. Zuviel Nähe zum Objekt der journalistischen Begierde trübt eventuell den Blick, ist auf jeden Fall schädlich für die Reputation von Pokerfirma.de – und jeder der mich ein wenig kennt, weiß dass ich für diese Reputation 24 Stunden am Tag bereit bin zu kämpfen.
Kleines Interna aus der Gerüchteküche. Ein an und für sich äußerst vernünftiger und routinierter Kollege hat mich ernsthaft und aufrichtig vor folgendem gewarnt. Sinngemäß seine (hoffentlich) abstruse Prophezeiung unsere Seite würde nach erfolgter Trennung von Stefan Hachmeister mit absoluten Informationsstopp der WestSpiel Casinos bestraft. Nun, (mögliches) Despotentum betrachte ich als spannende Herausforderung und die Freiheit der Berichterstattung wird wohl weiterhin gewährleistet sein und für den unwahrscheinlichen Fall wüssten wir uns auch zu wehren und wenn ich Angela Merkel anrufen muss.

Wird Pokerfirma weiterhin PokerOlymp bei jeder Gelegenheit attackieren?
Nein, werden wir natürlich nicht und haben wir auch zu keiner Zeit getan. Warum auch um Gottes Willen? Ich schreibe das hier ausdrücklich, Rainer Vollmar und Jan Meinert machen bei PokerOlymp einen guten Job.  Mögen wir uns auch stilistisch und vom Zugang her in manchem unterscheiden, so ist genug Platz für mehr als eine gute Pokerseite im deutschen Sprachraum. – Und für die selbsterklärten Aufdecker und Freunde von Verschwörungstheorien. Ich persönlich besitze sogar noch kleine, aber feine Anteile an PokerOlymp, quasi als Dank für meine zweijährige Mitarbeit bei dem Projekt PokerOlymp. Selbstverständlich gehört mein ganzes Herz jetzt Pokerfirma. Hier schreibe ich, hier ist mein Zuhause und ich bin jeden Tag aufs Neue stolz, dabei zu sein. Aber nur für den Fall, dass  PokerOlymp in den internationalen Himmel der Pokernews-Seite schießt, bin ich gewappnet. Ein Fläschchen Champagner ist eingekühlt und wenn ich dann meine Anteile  von PokerOlymp verkaufe, werde ich mit Guy Lalibert und Tom Dwan Poker spielen und mein erster Satz wird sein: „Jungs können wir heute nicht ein wenig höher spielen“. – Soviel zu den Möchtegernalleswissern, die mir da einen privaten Rachfeldzug unterstellt haben.

Sachpreise bei Pokerturnieren – Nette Idee oder unsichere Sache?
Zu den mehrfach genannten „ Altlasten“ von Thorsten Kartzinski in seiner Oyenhausener Ära sind all die Sachpreisturniere zu rechnen. Eines vorweg, wer vom Preispool  Geld nimmt, um damit Sachpreise einzukaufen, muss selbstverständlich jeden Cent genauestens abrechnen. Sollte es dem Einkäufer durch Verhandlungsgeschick oder andere Umstände gelingen, diese Sachpreise entsprechend billiger einzukaufen, muss er diese Einkaufsersparnis ebenfalls bis auf den letzten Cent an die Spieler weitergeben. Alles andere ist im moralischen Sinne ganz sicher Betrug. Ob das die Juristen dann Unterschlagung oder Veruntreuung nennen, tut nichts weiter zur Sache. Selbstverständlich müssen diese Einkaufe – beziehungsweise die entsprechenden Abrechnungen – auf Wunsch einzusehen sein. Bis jetzt hat jedenfalls keiner der Gewinner entsprechende Ansprüche bei den zuständigen Gerichten eingebracht, deswegen wird diese Punkt von uns nicht weiter verfolgt werden.  Einzig aus historischen Gründen möchte ich festhalten, dass in der Richtung mehrfach Bedenken geäußert wurden. Ob die nun berechtigt oder gänzlich ohne Substanz sind, können wir von Pokerfirma.de nicht beurteilen.


Haben das Casino Hohensyburg und Thorsten Katsinski dem Image von Poker in Deutschland geschadet?

Selbstverständlich hat er das. Fehler passieren –wie schon eingangs erwähnt. Trotzdem glaube ich, dass Thorsten Kartzinski den richtigen Job gewählt hat. Herzchirurg oder Verkehrspilot wäre da die deutlich schlechtere Wahl gewesen. Wir von Pokerfirma werden jedenfalls alles weiterhin mit gebotener Aufmerksamkeit verfolgen. Thorsten Kartzinski ist jetzt in der Bringschuld. Möge er die Kraft finden, aus alten Nachlässigkeiten zu lernen. Wir von Pokerfirma.de würden es ihm jedenfalls danken  – und die treue Gemeinde der Pokerspieler ganz sicher auch.

25 KOMMENTARE

  1. Ich fand die Berichterstattung von Stefan immer sehr gut, und informativ. Das er Westspiel und Herrn Karzinsky zu Nahe gestanden haben soll, und dies seine Berichterstattung beeinflusst hat, konnte ich nie erkennen.Ich bedauere sein Ausscheiden,und wünsche Stefan alles Gutee !

  2. Da kann ich mich dem Annonym nur anschließen. Selbst wenn der Stefan einen guten Draht zur Westspielgruppe hat, kann es für eine Informationsplatform wie Pokerfirma doch nur von größtem Interesse sein, diese auszunutzen. Wie kommt man besser an Informationen und Ergebnisse?? Die Tatsache, das Stefan mit ein paar Casinointernen befreundet ist, darf ihm nicht zum Verhängnis gemacht, werden, da er sich bis auf eine Klarstellung gegen seine Person auf einer „nicht näher bezeichneten Website“ aus dem gesamten „Skandal“redaktionel rausgehalten hat. Aber irgendeinen Dummen muß man ja als Bauernopfer bringen. Fragt sich, ob das der richtige Weg ist….. Stefan, du hast meiner Meinung nach, immer gut berichtet!! Ich hoffe, das ganze wendet sich für dich zum guten.

  3. Erst wird gesagt, das wir ja nicht in einer Bananenrepublik leben, und das jedem Spieler der Rechtsweg offen stehen bzw. er selbstverständlich keine Sanktionen befürchten müsse, wenn er Unregelmäßigkeiten oder gar Straftaten in einer staatlich lizenzierten Spielbank bemerkt und meldet…und nur wenige Zeilen später wird Stefan Hachmeister quasi für „befangen“ erklärt.

    Das ist eindeutig mit zweierlei Maß gemessen und wirft ein bezeichnendes Licht auf die Arbeits- und Unternehmenskultur bei pokerfirma.de!

    Alles Gute an den „Duke“!

    Stephan

  4. Ich habe das Gefühl, dass ihr weit mehr wisst, als hier steht, aber niemanden habt, der es auch in der Öffentlichkeit sagt. Hat sich eigentlich schon einmal jemand mit den alten Turnieren in Oeynhausen befasst? Da war doch auch immer von Ungereimtheiten, aber gleichzeitig von der Großzügigkeit durch Katzinski die Rede…

  5. „Trotzdem glaube ich, dass Thorsten Kartzinski den richtigen Job gewählt hat. Herzchirurg oder Verkehrspilot wäre da die deutlich schlechtere Wahl gewesen.“ :lol:

  6. Annonym und masterdesaster haben recht! Die Berichterstattung von Stefan in Sachen Westspiel fand ich keines wegs einseitig. Er hat in meinen Augen immer informativ und mit einem gewissen Abstand über alle Events informiert. Warum ist es denn so falsch die richtigen Leute zu kennen?? Niemand im Leben kommt ohne diverse connection aus. Und auch ich bin mir sicher das die Pokerfirma nicht gesagt hat „Stefan du kennst die von Westspiel, geh da nicht mehr hin“ ! Nein! Auf Grund der Fülle der Berichte war Pokerfirma immer Gut bedient! Schade Stefan, habe deine Berichte immer gerne gelesen und hoffe das du der Pokerszene trotzdem treu bleibst und ich demnächst ( dann halt bei anderen Medien ) deine Berichte verfolgen kann!! Halt die Ohren steiff und man sieht sich!!

    Und denke immer dran du hast immer 50:50

  7. Connections sind eine Sache. Aber mit Turniertickets für „Die Turnierleitung hat überdrüber supertoll gearbeitet und alle sind ja so lieb“ bezahlt werden, eine ganz andere Sache. Pokerfirma hat endlich gecheckt, dass die Westspielberichterstattung doch nur bezahlte Propaganda war. Darf ich mich offiziell als Nachfolger von Hachmeister bewerben? Aber nur wenn ich auch alle Turniere umsonst spielen darf.

  8. @ zocker – Bitte weniger spekulativ. Wir haben gar nichts „endlich gecheckt“ und wir hegen auch keine groben Vorwürfe gegen Stefan Hachmeister. – Ich will es mal vorsichtig so ausdrücken, wäre Stefan Hachmeister stets als Privatmann vor Ort gewesen, man könnte ihm wirklich nichts das Geringste vorwerfen. Als Journalist muss man halt alles noch ein wenig klinischer und sauberer durchziehen.

  9. @ zocker

    ach zocker, was ist dir denn über die Leber gelaufen?? Aus deinen Worten höre ich puren Neid!!

    Ich weiss es ja nicht, aber mal angenommen es entspricht den Tatsachen was du da vermutest, meinst du nicht, das könnte dir egal sein!!
    Du bist doch gar nicht( ich übrigens auch nicht ) in der Lage den Sachverhalt schlüssig darzulegen!! Wie kommst du auf diese Behauptungen??

  10. Und du glaubst, die „Bezahlte Hachmeister Pokerfirma“ kommt von irgendwo??? Weiß doch bitte mittlerweile jeder, das er von seinem guten Freund Katschinski die Tickets für lau bekommen hat. „Der gute Stefan, der schreibt dann sicher wieder, wie gut ich bin.“ Das hat nix mit Neid zu tun. Ich mochte die Berichte auch, aber hier wird ja gerade so getan, als wäre Hachmeister ein Unschuldsengel. Er hat abgestaubt, was er kriegen konnte. Würd ich an seiner Stelle auch machen. Mehr hab ich nicht gesagt.

  11. Hi Götz, du hast an meinen Postings gesehen, dass ich eher die Wogen hier glätten wollte, und darauf hingewiesen habe, dass ohne Kläger auch kein Richter da ist, und solange alles leider nur reine Spekulation bleibt. Aber o ha, auf Pokerring hat sich ein „hubert“ anonym angemeldet, und einen Post gesetzt. Er schreibt zwar u.a.:Jungs ihr MÜSST klagen, siehe oben, aber er scheint wohl Mitarbeiter des Casinos zu sein, und da scheint ja ganz üble Korruption vorzuliegen. Daher hat er sich wohl anonym gemeldet. Das ist natürlich kein Beweis und könnte auch Verleumdung sein. Doch warum sollte er sich deshalb nur für diesen Post anmelden und woher stammt das Insiderwissen? Mich macht das ganze sehr sehr nachdenklich und vielleicht liegt nicht nur mangelnde Professionalität in Hohensyburg vor.

  12. Ich habe kein Problem damit eine Anzeige wegen des Verdachts des Betruges oder der Unterschlagung zu erstattten, das ist eine meiner einfachsten Übungen. Aus kriminalpolizeilicher Sicht würde eine Anzeige reichen. Die würden dann die Namen der beteiligten Spieler feststellen und diese nach der Anzahl ihrer Rebuys befragen und dann das Ergebnis mit den Unterlagen im Casino vergleichen.
    Allerdings sind mir noch andere Sachen aufgefallen in
    Bezug auf das Sachpreisturnier Westspielpokertour 2009
    Da werden alle Preise von einer Firma gekauft???!!!
    Wert über 100.000.– Euro, was da gesponsert oder
    vom Casino bezahlt wird, wird man wohl auch kaum
    überprüfen können.
    Die Gewinne im Finale
    • 1. Preis: Expedition ins All 99.000.–€

    • 2. Preis: Tauchfahrt zur Titanic

    • 3. Preis: Eisbrecher Expedition zum Nordpol

    • 4. Preis: Flug mit der MIG 29

    • 5. Preis: Parabelflug 7.999.– €

    • 6. Preis: Heliskiing in Canada

    • 7. Preis: Amazonas Expedition

    • 8. Preis: Formel 1 Selberfahren Le Luc (FR) 2.499.–

    • 9. Preis: Schneemobilabenteuer in Lappland
    Stefan Hachmeister hatte darüber bereits etwas geschrieben, aber die
    Resonanz war glaube ich nicht unbedingt
    negativ.
    Da mir diese Preise alle nicht gefallen, würde mich die Meinung anderer Spieler interessieren. Da viele von Euch im Gegensatz zu mir wesentlich jünger sind, kann ich mir auch
    vorstellen, das bei euch ein Cashpreis besser ankommen würde.
    Was mir auch komisch vorkommt, daß alle Preise von einer Firma
    ausgesucht wurden. Siehe Jochen Schweizer im Internet.
    http://www.jochen-schweizer.de/
    Alternativ könnte das Casino ja den Geldbetrag auszahlen, aber das wird wohl nicht in Erwägung gezogen.
    Ich bin der Meinung das Sachpreisturniere nicht in staatliche
    Casinos gehören. Die sollten uns das Geld auszahlen, was wird eingesetzt haben und nicht mit unserem Geld irgendwelche Firmen
    unterstützen. So kann auch die Vetternwirtschaft ausgeschlossen werden und es entstehen keine unnötigen Gerüchte wie jetzt die
    Rebuyunterschlagungen die passiert sein sollen.

  13. WAS GLAUBT IHR WIEVIELE REBUYS BEI DEN 50€ TURNIEREN IN B.O. UNTERSCHLAGEN WURDEN BZW. NOCH WERDEN????
    DAS IST BETRUG UND GEHÖRT BESTRAFT!!!!

    PS: überlege noch nachträglich rechtliche Schriize eínzuleiten, weil man alles prüfen kann.

  14. Hallo Intensivtäter,

    ein Komma zwischen Deinen Zeilen würde Dir gut stehen. Es zeugt von Deinem intellektuellen Niveau. Wenn Du rechtliche Schriize einleiten möchtest, wie bekommst Du das komische Zeichen über dem i hin, dann mach es einfach, was auch immer das sein mag, und belästige uns nicht mit Deinem geistigen Abfall. Du solltest eventuell jemanden dafür bezahlen, der für Dich schreibt und denkt. Viele Leute haben einen nassen Schwamm zwischen den Ohren und die Elektroden dazwischen funktionieren nicht oder sind nicht vorhanden.

    Liebe Rosi und lieber Götz,

    ich kann nicht verstehen, das Ihr Euch vor diesen Karren spannen lasst. Die Angelegenheit ist mittlerweiler so hochpolitisch, alte Kräfte gegen neue Kräfte, wenn ich mir Pokerring anschaue, Verleumdungen und Halbwahrheiten ohne Ende, dass ich den Bezug zu Poker nicht mehr finden kann. Unzufrieden Mitarbeiter, Pokerspieler, die Ihren Sonderstatus eingebüßt haben, Betriebsräte geben Ihre Statements ab. Wo bleibt hier Poker? Hallo? Überall fordert der Mob nach Opfern, ein Opfer haben wir erfolgreich gehängt: Stefan Hachmeister. Gott sei Dank hat Rosi Dich, lieber Götz, nicht nach Deinem Fehler zur absoluten Verteidigung bzw. Reputation gehängt. Zu diesem Thema fällt mir nur Power, die 48 Gesetze der Macht von Robert Greene ein. Willst Du Deinen Chef verstehen, eine unbedingte Muss-Lektüre; die Weisheiten der Macht von der Frühzeit bis heute. Frei übersetzt heißt es dort: Fordert der Mob in Krisenzeiten Dein Opfer, so opfere Deinen besten Mann und Du behältst Dein Gesicht bzw. Deine Reputation. Da Götz mit seiner Eloquenz und seiner linguistischen Versiertheit viel besser ist als Stefan, wäre Götz der Idealkandidat gewesen. Der eine sagt hat sorry, der andere wird gefeuert. So ist das in diesem Leben. Keiner nimmt Rücksicht auf Gesichtverluste oder Ruin des Rufes, wenn es die Seele rettet. Mit offenen Augen hätte auch die Pokerfirma sehen können.

    Lieber Götz,

    in sämtlichen Foren kann ich lesen, die Pokercommnunity versteht Dich nicht. Hast Du Dir noch keine Gedanken gemacht? Laut meiner Erfahrung mit Pokerspielern: Sprich einfache Hauptsätze. Warte auf das Leuchten in den Augen, dass Dir signalisiert, ich habe verstanden. Bleibt das Leuchten aus, so wiederhole den einfachen Satz. Eingeschobene Infinitive oder nähere Erläuterungen werden nicht verstanden, weil hinter dem Komma Schluss ist und der Rest nicht verstanden wird. Lies einfach dein Feedback auf http://www.pokerstrategy.com. Deine Beiträge sind Weltklasse, aber sie werden nicht verstanden. Ihr redet in zwei verschiedenen Sprachen. Ein Beispiel aus einer nahen fiktiven Bgegebenheit:

    Protagonisten:

    Thorsten Kartzinski: mindensten 150 KG schwer, Mindesten 2.00 m groß

    Ein Mitbeiter.

    Vorgang:

    Herr Kartzinski steht im Veranstaltungssaal vor dem Notausgang bei der EPT Dortmund 2009, wo das gemeine Volk zum Rauchen geht und brieft ein Mitarbeiter.

    Die (Poker)-Bildzeitung schreibt am nächsten Tag:

    Kartzinski steht vor Fluchtweg-Will der uns alle umbringen??

    Der gemeine (Poker)-Mob antwortet:

    Genau…, der will uns alle umbringen, hängt ihn auf!!

    Denk einmal nach Götz. Ich werde Pokerfirma aus meinen Favoriten löschen. Dem ein oder anderem würde es unheimlich gut tun, wenn er denn Müll, den er hier los lässt erst einmal in Word vorschreibt und dann die Rechtschreibfehler korrigiert und dann hier postet. Vorausgesetzt, er weiß, wie es funxt.

    Grüße Josef

  15. Lieber Josef,
    und warum genau meinst Du, habe ich Stefan gehängt? Vielleicht war es gar nicht meine Entscheidung, die hier zum Tragen kommt. Interessante Theorie, die Du Dir da zurecht gelegt hast darüber, wer in der Pokerfirma welche Verantwortung trägt.
    Vor allem finde ich es sehr amüsant, dass Du Halbwahrheiten anprangerst. Und dann maßt Du Dir ein Urteil über die Situation mit Stefan Hachmeister an? Wer verbreitet Halbwahrheiten… Auch wenn Du meinst, vermeintlich klug durch die Gegend zu schießen, ab und zu verirrt sich auch ein Querschläger…

  16. Lieber Herr Kartzinski, oder sollen wir Sie leiber I love Donks oder Josef nennen? Mit Sicherheit sind sie kein Finanzer, der nicht spielen darf :D

    Ich verstehe nicht warum sie sich hier so rechtfertigen müssen. Sie haben sich doch nichts vorzuwerfen. Für mich sind sie einer der Besten. Sie haben mit den Turnieren in Oeynhausen allen gezeigt was man mit Poker erreichen kann. Und jetzt in Dortmund ist das Casino, dank ihrer genialen Turnierideen, endlich wieder voll.
    Wenn man dann bei all dem Streß mal ein paar Rebuys verlegt, muß das einfach jeder verstehen.

    Wir wissen ja alle!!!

    Pokerspieler haben keine Eier!!!

    Deshalb müssen sie sich keine Sorgen machen. Falls sie sich welche machen müßten.

    Aber warum diese Rechtfertigungsversuche? Das haben sie wirkich nicht nötig.

    Grüße ein donkloverfan

  17. Servus Josef

    Also wie gehe ich es an? Statt in verwirrender Poesie unverstanden zu bleiben, werden ich mich wieder in eine dröge Punktfürpunkt-Schreibe flüchten.

    Der gespannte Karren: Wissen Ochsen immer, dass sie gerade am Zug sind, oder fühlen sich sich vom sonderbaren Gefährt hinter ihrem Ochsenhintern verfolgt und stapfen beharrlich weiter in der Hoffnung auf Freiheit. (wieder so ein verschraubter, nicht mal mir wirklich verständlicher Satz. Dabei wollte ich mich bessern : )

    Fakt ist – was immer das bedeuten mag – ich fühle mich nicht benutzt. Keiner hat mich angestiftet, bedroht, gebeten, bestochen oder verführt. Ich habe mir einen Eindruck gemacht. Brav viele Stimmen gehört. Gegen gecheckt usw. – Viele Dinge, für die ich nur eine Quelle finden konnte, habe ich nicht geschrieben. Alles was ich geschrieben habe basiert mindestens auf der Beobachtungen von drei verschiedenen Informanten (wobei ich in der Regel mindestens einen persönlich kannte).
    Kleines Beispiel gefällig aus der Abteilung (bisher) unveröffentlichtes Fakt. Nicht rasend spektakulär aber immerhin. Ein höchst seriös klingender Spieler hat mir akribisch geschildert, wie – entgegen dem sinnhaften Usus – Ghostplayer noch im 5. und 6. Limit „abgeblindet“ wurden (also lang nach Ende der Rebuyphase), um dann „irgendwann“ und „Irgendwie“ vom Tisch genommen zu werden.
    Wie gesagt kommt in meinem Text nicht vor, obwohl ich es glaube. Einfach, weil es sonst niemand erwähnt oder bestätigt hat.
    Wenn du schreibst, es gibt in der ganzen Sache noch „hochpolitische“ Faktoren. Wenn du andeutest, dass da kleine oder größere Grubenkämpfe ausgefochten werden, glaube ich dir jedes Wort – nur es betrifft uns von Pokerfirma nicht. Wir kritisieren das Match und nicht was im Vereinshaus passiert.

    Noch abschließend zu Stefan Hachmeister. Loyalität und Freundschaft schätze ich sehr. Und wenn jetzt viele Poster direkt oder indirekt Partei für Stefan ergreifen hat das mal grundsätzliche meinen Respekt. Nur bleibe ich bei meiner Linie und habe meiner obigen Ehrenerklärung nichts mehr hinzuzufügen. Nur mein Appell an den „Freundeskreis Hachmeister“ – lassen wir die Dinge bitte einfach ruhen. Danke.

    Und ein Wort zu „Herrn Josef und seine gelöschten Favoriten“. Glaube kein Wort. Du bist ein Denker und Leser (wenn auch auf dem gerühmten Weg der gestürzten Hölzer). Du kommst wieder und liest bei uns. – Quasi ein virtueller Abonnent ohne Rücktrittsklausel.

    Grüße zum Sonntag. Götz

    PS: Mein Word kann nur Englisch – Sohry!

  18. Also, nochmal von vorne.
    Ich habe bemerkt, wie viele andere auch, dass bei den 50€ Rebuy Turnieren in B.O. die eingenommenen Buy Ins nicht vollständig ausgeschüttet worden sind.
    Es fehlte nach meinen Berechnungen ein imenser Betrag.
    Damal war Katzinski auch Turnierleiter.
    Nun der Fall in Dortmund.

    Frage:
    Was soll ich da denken????

    Und zu meinem Freund Josef:
    Warum nimmst du nicht Stellung zu dem Inhalt meiner Message?
    Hast du das auf Grund der fehlenden Kommas nicht verstanden???
    Du kleiner Fisch willst mir was erzählen???
    Lachhaft……

  19. Herr Kartzinski ist der richtige Mann an der richtigen Stelle!

    Die neuesten News aus Dortmund:

    Top Auftakt zur EPT. Ich habe selten ein so gut organisiertes Turnier mit 327 Teilnehmern gespielt. Inklusive 151 Re-Buys und 262 Add ons ergab sich so ein Preispool von 222000 Euro. Es wurden 42 EPT-Karten ausgespielt. 600 Euro wurden vom Casino für die 42. Karte gesponsert. Habe leider Ziel nicht erreicht. Musste mich mit Pocket Assen gegen Big Stack mit Flush geschlagen geben. War trotzdem klasse. Werde morgen beim 600er Freeze out nochmal starten.

    Das war genau die richtige Antwort auf die ganzen Kritiker. Die Dortmunder Crew um Thorsten Kartzinski glänzte mit Professionalität.

    Drückt mir die Daumen für das 600er.

    Bullets

  20. Was meint Ihr denn, wer das Turnier! Die Dortmunder Crew oder die Kremser Crew?
    Ich glaube die Aussie Handschrift ist doch wohl klar zu erkennen.

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