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Holt Chino Rheem den WPT Titel im Bellagio?

Mit dem Weltmeistertitel hat es nicht geklappt, aber nur einen Monat später schafft Chino Rheem den nächsten Final Table bei einem Major Event. Er hat damit die Chance, beim $15.000 Championship Event der World Poker tour (WPT) seinen ersten WPT Titel zu gelingen.

Nur noch 18 Spieler waren am fünften Tag zurück in die Fontana Lounge im Bellagio gekommen. Wobei man bei der Rückkehr dieser 18 schon extra die besonderen Umstände erwähnen sollte – oder ist es normal, dass in Las Vegas zehn Zentimer Schnee liegen? Schulen wurden geschlossen, ebenso auch der Flughafen. In den Casinos merkte man nichts vom Wintereinbruch und die Pokerspieler ließen sich ohnehin nicht beeindrucken. Da ging es nur um das Erreichen des Final Tables. Benjamin Straate hatte den Tag als überlegener Chipleader begonnen, Martin de Knijff war der Shortstack am Tisch.

Actionreich wurde getartet. Hoyt Corkins musste viele Chips an Mike Matusow abgeben und Bill Klein musste Platz 18 nehmen. Auch Ben Tollerence folgte bald darauf, als er mit an scheiterte. Tom Pniak verabschiedete sich im Battle um die Blinds. Er raiste im SB, Hoyt Corkins ging im BB all-in. Nach kurzem Überlegene entschloss sich Pniak mit zu callen. Corkins hatte , am Turn aber traf er die Dame und so musste Pniak mit Platz 16 gehen.

Clonie Gowen hatte die Damen auf ihrer Seite und räumte ein wenig auf. Martin de Knijff ging UTG all-in, Clonie im SB und Jack Wu im BB. Vorteilhaft für Clonie, dass sie mit Pocket Queens das einzige Pärchen hielt und dann auch noch die anderen beide coverete. Knijff hatte , Wu :Ax : . Das Board brachte nur kleine Karten, de Knijff und Wu mussten gehen und Clonie sammelte die Chips ein.

Während die anderen Action machten, hielt sich Ben Straate stark zurück. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte gerade mal zwei Hände gespielt und sein Stack halbiert. Während sich dann Nick Schulman mit Platz 13 begnügen musste, kamen bei Straate langsam die Lebensgeister zurück.

Für Clonie Gowen ging es aber bergab. Steve Sung verdoppelte auf ihre Kosten und sie fiel auf rund 1.000.000 in Chips zurück. Gar keine Chips mehr hatten Brett Richey und Robert Mizrachi und mussten Platz 12 und 11 nehmen. Dann war es aber auch für Clonie Zeit zu gehen. Mit pushte sie und es war ausgerechnet Steve Sung, der mit callte. Das Board brachte die Dame im Flop, das Ass am River und damit Platz 10 für Clonie.

Mike Matusow hatte seinen zweiten Final Table in diesem Jahr vor Augen. Doch der fünfte Tag lief für ihn auch nicht nach Wunsch. Mit war er schließlich gegen von Justin Young all-in. Das Board brachte und Mike musste sich mit Platz 9 begnügen.

Der nächste war dann tatsächlich Ben Straate. Der fünfte Tag war nicht sein Tag und als er mit pushte, callte Steve Sung mit Pocket 6s. Das Board brachte keinen Treffer und Straate musste sich enttäuscht mit Platz 8 zufrieden geben.

Chino Rheem sorgte dann für das Platzen der TV-Bubble. Er callte das All-in von Joe McGowan. Der hatte Pocket 4s und lag damit hinter den Pocket 9s von Rheem. Das Board brachte weder eine noch eine und McGowan musste Platz 7 nehmen.

Damit steht der Final Table beim $15.000 Championship Event im Bellagio fest. Steve Sung geht als Chipleader ins Finale. Aber ob er auch den Titel holen wird? Chino Rheem will ihn mit Sicherheit haben, musste er doch vor einem Monat schon Peter Eastgate den WSOP-Titel überlassen.

Seat 1 Chino Rheem 4.240.000
Seat 2 Amnon Filippi 2.750.000
Seat 3 Hoyt Corkins 2.295.000
Seat 4 Steve Sung 5.885.000
Seat 5 Justin Young 2.410.000
Seat 6 Evan McNiff 4.805.000


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