Pokerstars

Holt Giuseppe Pantaleo die EPT Barcelona 2010?

Acht Spieler sind es noch, die den Titel bei der PokerStars European Poker Tour (EPT) jagen. Einer ist Chipleader und der heißt einmal mehr Giuseppe Pantaleo. Schafft er es, nach Sebastian Ruthenberg in Barcelona den Titel nach Deutschland zu holen?

Die ersten beiden Tage mischte Giuseppe Panataleo vorne mit, seit Tag 3 führt er den Chipcount an. Auch heute Freitag, den 26. November 2010, ging er mit den meisten Chips in Tag. 24 Spieler waren es noch und neben Giuseppe noch ein weiterer Deutscher im Rennen. Dominik Nitsche hatte keinen optimalen Tag 3 erwischt und ging short in Tag 4.

Als ersten erwischte es Kristoffer Thorsson, der mit gegen Kings lief. Dann aber war auch schon für Dominik Nitsche Feierabend. Er schob seine 300k mit in die Mitte, Konstantin Puchkov callte mit Pocket 7s. Das Board brachte mit noch viele Outs, aber keine Hilfe für Dominik und er musste sich mit Platz 23 begnügen.

Für Giuseppe Pantaleo lief Tag 4 so wie Tag 3, er dominierte einfach seinen Tisch. Schon nach zwei gespielten Levels hatte er doppelt so viele Chips wie sein nächster Verfolger Luis Rufas. Die Spieler wurden weniger und die Chips bei Giuseppe immer mehr. Er callte mit das All-in von Marco Bognanni mit und schickte den Italiener mit Platz 15 nach Hause. Recht schnell war man dann bei zehn Spielern angelangt und der Vorsprung von Giuseppe war nicht nur kleiner geworden, er musste sogar die Führung abgeben.

Dann aber holte er sich am Board einen Riesenpot gegen Luis Rufas. Der Spanier muckte, als er von Giuseppe Pantaleo die für den Straight Flush zeigte. Das war gleichzeitig auch Rufas Niedergang. Denn kurz darauf verlor er gegen ein Set Asse und war in der nächsten Hand mit nur 10k mit all-in. Giuseppe callte mit Pocket 9s und das sollte auch reichen, um den Spanier mit Platz 10 zu verabschieden.

Die verbliebenen neun Spieler wurden an einen Tisch zusammengesetzt und der offizielle Final Table Boy wurde gesucht. Es gab noch zwei Double ups, ehe Candido Goncalves mit an den Kings von Jesus Cortes Lizano scheiterte und damit der Final Table besetzt war.

Giuseppe Pantaleo geht nun als klarer Chiipleader ins Finale. Alle acht haben € 70.000 sicher, aber auf den Sieger warten e 825.000. Ab 12 Uhr gibt es unter www.eptlive.com auch den Live-Stream zu sehen.

Seat 1 – Jesus Cortes Lizano – 3.800.000
Seat 2 – Kent Lundmark – 3.025.000
Seat 3 – Konstantin Puchkov – 4.160.000
Seat 4 – Shander De Vries – 3.120.000
Seat 5 – Giuseppe Pantaleo – 5.655.000
Seat 6 – Francesco Notaro – 745.000
Seat 7 – Thor Stang – 1.290.000
Seat 8 – Georgios Skotadis – 1.105.000

Payouts Top 24:

1. – € 825.000
2. – € 525.000
3. – € 300.000
4. – € 222.000
5. – € 170.000
6. – € 130.000
7. – € 90.000
8. – € 70.000
9 – Candido Gonçalves – France – € 50.000
10 – Luis Rufas – Spain – € 50.000
11 – Ognjen Sekularac – Serbia – € 36.000
12 – Jorge Lores – Spain – € 36.000
13 – Zachary Korik – USA – PokerStars Player – € 28.000
14 – Jani Kristian Rasinen – Finland – € 28.000
15 – Marco Bognanni – Italy – € 23.000
16 – Alessandro Longobardi – Italy – € 23.000
17 – Roman Makhlin – Russia – PokerStars qualifier – € 20.000
18 – Todd Sisley – Canada – PokerStars qualifier – € 20.000
19 – Lari Sihvo – Finland – € 20.000
20 – Jose Navarro – Spain – € 20.000
21 – Oscar Garcia Pelayo – Spain – € 20.000
22 – Juan Ramon Marquez Garcia – Spain – PokerStars player – € 20.000
23 – Dominik Nitsche – Germany – PokerStars qualifier – € 20.000
24 – Kristoffer Thorsson – Sweden – PokerStars qualifier – € 20.000


5 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Quotenflo
9 Jahre zuvor

Ganz geile Nummer, der Junge holt die „Schale“ 🙂

leila
9 Jahre zuvor

Super netter Kerl— go Giuseppe, go – du hast sie im Sack!!!!!
lg

thomas
9 Jahre zuvor

er kommt bald zurück und hat dann viele neue freunde 😈

Kurt
9 Jahre zuvor

Schön, hol das Ding.
Was mir hier auffällt, ist, daß abgefeiert wird, daß jemand aus D-land große Chancen hat. Plötzlich stört sich niemand mehr daran, daß der Mann nicht Karl oder Klaus heißt. Das ist gut so. Aber es lässt die ausländerfeindlichen Ausfälle der Community bei der Ali T. Sache als genau die Doppelmoral erscheinen die es ist: Gewinnt der Deutsche (oder zumindest hier lebende) mit Migrationshintergrund ist er ein guter, betrügt er, wird es als Zeichen für die Verkommenheit dieser Mitbürger genommen. Für Leute die Ali, Guiseppe oder Achmed heissen heißt das, sie müssen besser, viel besser sein, als der „reine“ Deutsche, jeder Fehltritt ist ungleich schwerer als beim „reinen“ Deutschen. Mir stösst sowas auf… Und trotzdem: Zeigs den Kartoffeln, Guiseppe!!!

Angelo
9 Jahre zuvor

Sehr guter Kommentar Kurt!