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Ivey League – Poker Coaching-Seite macht dicht

Die Poker Trainings-Plattform Ivey League stellt Anfang Mai den Betrieb ein. Abonnenten werden entschädigt, die Videos bleiben vorerst online.

Während Phil Ivey an den Poker Tables lange Zeit sehr erfolgreich war, scheinen seinen Bemühungen als Geschäftsmann fehlzuschlagen. Auf IveyLeague.com sowie den Social Media-Plattformen der Trainings-Website annoncierte man das Ende des Projekts.

Ab nächsten Monat gibt es keine neuen Trainingsvideos mehr. Alle zahlenden Kunden sollen entschädigt werden. Die Abonnements reichten von $70 bis $500 pro Jahr. Die Administratoren der Website geben an, dass die virtuelle Videothek mindestens noch so lange online ist, bis die Gelder ausgezahlt wurden.

Ivey League ging Anfang 2014 ans Netz, nachdem Ivey Poker LLC im Vorjahr die Coaching-Seite LeggoPoker erwarb. Das Projekt blieb jedoch weit hinter den Erwartungen. Wie lange die Website noch am Netz ist, wurde nicht bekannt gegeben.

Allerdings gibt es keinen Zweifel, dass Ivey League seinem Vorreiter Ivey Poker ins digitale Nirvana folgen wird. Mit viel Wirbel kündigte Phil Ivey 2012 einen eigenen Poker Room an. Nach dem Black Friday waren die Erwartungen hoch. Zu hoch, wie sich schnell herausstellte, denn das Projekt hob nie ab.

Während Ivey Poker zwar zahlreiche renommierte Profis in das Team holte, kam jedoch die Softwareentwicklung nicht voran. Im März 2013 gab es dann die ersten halbwegs konkreten Details und im darauffolgenden Sommer startete die FaceBook App.

Dass es Playmoney Poker Games, wie Sand am Meer gibt und auch kein Phil Ivey die Massen locken kann, wurde im Oktober 2014 klar. Dort ging Ivey Poker sehr überraschend offline. Man holte kurzerhand Dan Fleyshman ins Team, doch auch der ehemaligen CEO von Victory Poker konnte kein Wunder vollbringen.


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