Jessie Bryant hat sich seinen ersten World Series of Poker Circuit (WSOPC) Main-Event-Titel gesichert. Der sechsfache Ring-Gewinner aus Conway, Arkansas, setzte sich im Horseshoe Casino in Tunica, Mississippi, gegen 487 Teilnehmer durch und nahm 144.962 USD mit nach Hause. Insgesamt gab es dank des 1.700-USD-Buy-ins einen Preispool in Höhe von 737.805 USD.
Bryant erzielte damit das zweithöchste Preisgeld seiner Karriere – nur übertroffen von den 450.400 USD, die er für Platz 17 im WSOP Main Event 2024 erhielt. Sein Gesamtgewinn aus Pokerturnieren beläuft sich nun auf über 1,17 Millionen USD. Nach zahlreichen Anläufen auf den WSOPC-Main-Titel zeigte sich Bryant erleichtert: „Das fühlt sich an, als wäre es längst überfällig gewesen.“
Dominante Leistung und ein dramatisches Heads-up
Am letzten Turniertag traten sechs Spieler am Finaltisch gegeneinander an, darunter Bryant, der als Chipleader startete. Er eliminierte zunächst William McBrayer, der auf Platz sechs landete, und setzte seinen Lauf anschließend mit weiteren Knock-outs fort. Jason Munlin traf etwa mit 
auf Bryants 
und wurde auf Platz fünf eliminiert, als der River eine
brachte.
Mark Kehrees schied als nächster aus, nachdem sein 
gegen Donald Voyles’ 
unterlag. Damit waren noch drei Spieler übrig. Bryant hatte weiterhin die Führung innehatte. Den nächsten entscheidenden Pot gewann er mit 
gegen die 
von Donald Voyles, der als Dritter ausschied.
Im Heads-up traf Bryant auf Dylan Lemery, der sich von einem erheblichen Chiplead-Rückstand zurückkämpfte und zwischenzeitlich sogar die Führung übernahm. Doch Bryant bewahrte die Nerven und setzte weiter gezielte Stiche. Die Vorentscheidung brachte dann eine Hand, mit der sich Bryant einen 4:1-Chiplead erkämpfen konnte. Mit
:8h auf einem 


Lemerys Schicksal wurde besiegelt, als dieser mit 
auf einem 



Die Ergebnisse im Überblick:
| Platz | Spieler | Preisgeld (USD) | POY-Punkte |
| 1 | Jessie Bryant | 144.962 | 720 |
| 2 | Dylan Lemery | 96.983 | 600 |
| 3 | Donald Voyles | 66.100 | 480 |
| 4 | Mark Kehrees | 46.043 | 360 |
| 5 | Jason Munlin | 32.762 | 300 |
| 6 | William McBrayer | 23.825 | 240 |
| 7 | Antonio Torpoco | 17.716 | 180 |
| 8 | Justin Grider | 13.476 | 120 |
| 9 | David Cook | 10.493 | 60 |
Bryant erklärte in einem Interview nach Turnierende, dass er sich seit Tag 1 des Events sicher gefühlt habe: „Alles hat einfach gepasst.“ Nach dem Gewinn des Titels plane er keine große Feier, sondern wolle so schnell wie möglich nach Hause zurückkehren.
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