- Emotionaler Doppelsieg: Joey Couden holt Bracelet #2 und ermöglicht Spenden in Höhe von über 155.000 US-$ für Veteranen.
- Heads-up im Eiltempo: Finalgegner Buckingham fällt nach nur wenigen Händen – Couden dominiert das Finale komplett.
- Rekordteilnahme: Mit 3.937 Spielern gehört das Charity-Event zu den größten der WSOP 2025.
Veteranen genießen in den USA großes Ansehen. Viele unter ihnen dienten in den Kriegen in Vietnam, dem Zweiten Golfkrieg, dem Afghanistan-Einsatz sowie im Irakkrieg. Auch Überlebende des Zweiten Weltkriegs und des Koreakriegs leben noch, wenn auch immer weniger.

Ein beträchtlicher Teil der Veteranen hat mit körperlichen oder psychischen Belastungen zu kämpfen. Rund 30 Prozent berichten laut Studien von langfristigen Gesundheitsproblemen, viele leiden unter PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung). Hinzu kommen soziale Herausforderungen wie Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit oder unzureichende medizinische Versorgung. Organisationen wie die United Service Organizations (USO) oder das Department of Veterans Affairs versuchen, gezielt zu helfen, auch durch Charity-Turniere wie das „Salute to Warriors“ bei der WSOP.
Joey Couden siegt im „Salute to Warriors“ – Zweites Bracelet und starke Geste
Bei dem Event setzte sich nun den US-Amerikaner Joey Couden in einem riesigen Feld von 3.937 Spielern durch. Mit dem Sieg holte er sich sein zweites WSOP-Bracelet und ein Preisgeld in Höhe von 187.937 US-$ (ca. 175.600 €). Von jedem Buy-in wurden 40 US-$ (ca. 35 €) an Veteranenorganisationen wie die USO gespendet. Insgesamt kamen über 155.000 US-$ (ca. 135.000 €) zusammen.
Das Turnier wurde von WSOP-Vizepräsident Jack Effel eröffnet, der den symbolischen Scheck am Ende auch überreichte. Für Couden war es ein emotionaler Moment: „Ich könnte nicht glücklicher sein, das Timing passt perfekt.“
Comeback mit Durchschlagskraft
Dabei startete der Finaltag für Couden alles andere als vielversprechend: Binnen 20 Minuten schrumpfte sein Stack von 14 auf 5 Millionen Chips. Mit einem Double-up drehte er das Momentum aber und marschierte von da an fast unaufhaltsam durch das Feld.
Nach dem Ausscheiden von Luciano Melo (9.) und Tim Caziarc (8.) übernahm Couden endgültig die Kontrolle. Er eliminierte Roger Hendren (A♣️10♣️ gegen A♦️K♦️), Brandon Sowers (6.), Alexander Savchenko (5., mit Pocket Aces gegen A-J), Yu Hsiang Huang (4., mit J-9 gegen K-2) und Ofer Saha (3., mit A-5 gegen Pocket Deuces).
Finale gegen Buckingham endet in wenigen Händen
Im Heads-up traf Couden schließlich auf Richard Buckingham, der mit nur acht Big Blinds am Finaltisch gestartet war und sich bis auf Platz zwei vorkämpfte. Die Entscheidung fiel schnell: Buckinghams 3♠️3♥️ zogen gegen Q♥️J♠️ auf dem Board Q♠️ J♦️ 2♠️ 8♥️ 7♦️den Kürzeren.
Die Ergebnisse:
Platz
Spieler
Land
Preisgeld (US-$)
Preisgeld (ca. €)
1
Joey Couden
USA
187.937 US-$
ca. 175.600 €
2
Richard Buckingham
USA
125.034 US-$
ca. 116.800 €
3
Ofer Saha
USA
92.221 US-$
ca. 86.200 €
4
Yu Hsiang Huang
Taiwan
68.619 US-$
ca. 64.100 €
5
Alexander Savchenko
Russland
51.511 US-$
ca. 48.100 €
6
Brandon Sowers
USA
39.015 US-$
ca. 36.400 €
7
Roger Hendren
USA
29.818 US-$
ca. 27.800 €
8
Tim Caziarc
USA
22.998 US-$
ca. 21.500 €
9
Luciano Melo
Brasilien
17.901 US-$
ca. 16.700 €