Jeju, Südkorea – Im luxuriösen Landing Casino des Jeju Shinhwa World Resorts steht Joshua Gebissa kurz vor dem größten Triumph seiner Karriere. Der deutsche Profi hat sich beim $8.000 Main Event der Triton ONE Jeju II Series einen Platz am Finaltisch gesichert – und spielt nun um satte $1.367 Millionen.
Mit 32.775.000 Chips geht Gebissa als Zweitplatzierter in den Showdown – nur knapp hinter Yuefeng Pan, der mit 33.650.000 in Führung liegt. Die Ausgangslage ist nahezu ausgeglichen. Beide verfügen über mehr als 80 Big Blinds, denn die Blinds starten am Finaltag bei 200.000/400.000 mit einer 400.000er Big Blind Ante.
Aus dem ursprünglichen Teilnehmerfeld von 1.046 Entries hat sich Gebissa unter die letzten 16 gespielt. Der Gesamtpreispool von über $7,6 Millionen macht das Turnier zu einem der lukrativsten Events der Asien-Saison. Jeder der Finalisten hat bereits mindestens $60.400 sicher – aber niemand will sich mit dem Minimum zufriedengeben.
Die Preisstufen der letzten drei Plätze verdeutlichen, worum es geht:
- 1. Platz: $1.367.000
- 2. Platz: $814.000
- 3. Platz: $573.000
Im Feld der Finalisten warten weitere Schwergewichte wie Artur Martirosian, Igor Yaroshevskyy, Michael Zhang und Punnat Punsri. Namen, die regelmäßig auf den größten Bühnen des Pokers auffallen und keine Fehler verzeihen.
Auf dem Weg zum Final Table ließ Gebissa zahlreiche erfahrene Gegner hinter sich. Auch mehrere deutschsprachige Spieler konnten in die bezahlten Ränge vordringen:
- Fabian Gumz (55./$23.800)
- Thore Boedefeld (84./$16.500)
- Daniel Rezaei (106./$14.900)
- Martin Sedlak (26./$38.000)
Besonders bitter verlief das Event für Sedlak, der kurz vor dem Final Table ausschied. Für Gebissa jedoch öffnet sich nun eine Tür, von der viele träumen: der Eintritt in den exklusiven Kreis der Triton-Titelträger.
Die Triton ONE Jeju II Series läuft vom 2. bis 8. September 2025 und bietet mit 15 Events sowie Buy-ins zwischen $2.000 und $20.000 eine Spielwiese für die Crème de la Crème des internationalen Highroller-Circuits. Doch heute gilt alle Aufmerksamkeit dem Main Event.
Gebissa spielt nicht nur um Geld. Er spielt um Anerkennung, um Geschichte – und um den Traum, als deutscher Champion in der Pokerelite anzukommen. Ganz Poker-Deutschland fiebert mit.
