Kolumnen

Kovac zur Pokerfirma

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…. und Gartenbach zum HSV. Oder zu Hannover 97. Strache nach Ibiza und alle anderen nach Las Vegas. Der WSOP-Wahnsinn geht wieder los. Alle sind entweder vorfreudig aufgeregt oder tieftraurig, weil sie es nicht zum Kartenvergleichennacherfolglosemdonken in der Hauptstadt aller Sünden schaffen.
Alle reisen; das Karussell dreht sich weiter. Im Fußball wie auch beim Poker.

Fußball ist wie Poker. Im Prinzip geil, das zweitgeilste auf dieser Welt. Noch vor Jennifer Aniston. Und den Brüsten von Heidi Klum; die mit den Männernamen. Und weit, deutlich weit vor Michael Wendler.

Aber nicht alles auf dieser Erde ist schön; nicht mal das Schöne ist immer schön. Fragt doch dazu mal die Fans vom VfB Stuttgart oder den Ich-bin-98-Prozent-vorne-und-dann-kommt-der-Oneouter-Rumheuler auf Platz 1. Oder fragt doch mal in der Parteizentrale der SPD nach. Da solltet ihr euch allerdings beeilen, bald wird daraus eine Rossmann-Filiale. Da ist kein Average mehr zu erkennen. Und ihre Edge haben sie irgendwann vor lange Zeit schon verloren.

Full ist also aktuell jedes House in Vegas. Allen, die da sind, wünsche ich gutes Blatt, viel Spaß und Erfolg. Und so weiter. Passt auf mögliche Geschlechtskrankheiten auf; und natürlich auf den Dealer. Holt Geld, Ruhm und Ehre nach Hause. So wie Kovac in München. Fast so wie Kovac in München. Holt diese hässlichen Armbänder nach Hause, damit wir endlich mal wieder was zum Feiern haben. Ich werde auch dieses Jahr nicht die Chance dazu ergreifen, weil ich mich dieses Jahr wie auch die meisten Jahre zuvor erfolgreich weigere, nach Vegas zu fliegen. Zu viel Plastik, zu viel Silikon, zu viel Sonne und mir persönlich zu viele Pokerspieler auf einen Haufen.

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