Pokerstrategie

Kovi fragt wieder: Top Pair Top Kicker

Da die Handranges Euch zum Teil bei Euren Strategien beeinflussen, gibt es bei meinem neuen Beispiel keine Hilfe mehr. Denn schließlich sitzt man in einem Turnier auch alleine. Beim Montesino Cup (Buyin: € 135 und 50k GTD) ereignete sich folgende Hand:

Stack der involvierten Spieler:
Du bist UTG: 75k
Hijack: 120k

Bei Blinds 600/1200 Ante 100 raist Du UTG mit auf 2,6k. Der Spieler am Hijack callt und alle anderen folden. Am Flop spielst Du 3,5k an und der Spieler am Hijack raist auf 9k.

Was machst Du in dieser Situation mit TPTK (Top Pair Top Kicker)?

Die Auflösung der Hand folgt natürlich…..


56 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
dacharlie
8 Jahre zuvor

@Kovi: Wäre ne 3-bet vom UTG gewesen keine 4-Bet 🙂
Ehrlich gesagt, finde ich den Call am Flop und den Fold am Turn richtig schlecht. Warum sollte man den Flop callen und den Turn dann folden? Was will man noch treffen, vor allem auf ner Blank am Turn. Und genau deswegen spiele ich hier (als AK spieler) die 3-Bet am Flop da ich bei nem Call sicher sein kann, dass ich hinten bin. Wenn ich den Turn auf ne Blank folde, kann ich auch am Flop folden, aber das hatten wir ja schon, dass des ein echt schlechtes play wäre!

j...k
8 Jahre zuvor

ok charly…alles klar!

iseedeadmoniez
8 Jahre zuvor

Sobald einer auch nur annähernd etwas Sinnvolles postet, wird er instant von einem Haufen grenzdebiler in der Luft zerrissen. Besser als jede Talkshow!

Zur Hand:
Gratz4maxvalue

Kovinator
8 Jahre zuvor

@dacharlie:
Du hast vollkommen recht, natürlich wäre es eine 3-Bet und keine 4-Bet gewesen 🙂
Ich war auch sehr überrascht von seiner Linie (Call am Flop und dann Fold am Turn auf eine absolute Blank).

ferdi
8 Jahre zuvor

unbd was haben wir jetzt gelernt…. meiner meinung nach gar nichts denn kein pro auf dieser welt entsorgt a-k bei diesem board.. und wenn der kontrahent nun mal ein set getroffen dann ist es halt so… in vielen fällen hat er a-q/a-j/k-k/q-q wo er meint dass er vorne liegt… btw diejenigen welche hier halbe bücher schreiben können und das über eine recht triviale hand möcht mal wissen was die so spielen jedenfalls ein winningplayer welcher 8bis 10 turniere gleichzeitg spielt macht sich solch komplizierte gedanken sicher nicht aus dem einfachen grund weil dazu auch gar keine zeit ist. was an dieser hand aufschlussreich gewesen sein soll bleibt mir ein rätsel!

Flipinio
8 Jahre zuvor

was haben wir gelernt?
Das es genau diese vermeintlich einfachen und leichten Spots sind, die den Unterschied ausmachen. Es gibt in dieser Hand keinen Königsweg. Es kommt immer auf den Gegner an (denkt er einfach, oder um eine Ecke oder gar um zwei). Wenn ein Pro die Hand gegen mich so spielt check/call ich auch den Flop und check/folde den Turn. aus folgendem Grund: ein Pro raist ihr bewußt auch die Sets, um den Gegner in die Irre zu führen, denn jeder denkt ja erstmal ein Set wird er nur callen. Ein Pro würde vermutlich hier auch jeden treffer und jedes Pocket raisen. dann aber den Turn behind checken. Die Wiener Regulars würden zu 80% das Set nur callen, jede schlechtere Hand aber raisen.

Genau solche Hände muss man immer und immer wieder aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachten und Diskutieren. Nur dadurch kann man sein Spiel verbessern.