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Kurzer Tag 2 bei der EPT Tallinn

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Es war ein sehr kurzer Tag 2 beim Main Event der PokerStars European Poker Tour (EPT) in Tallinn, aber nur noch 84 Spieler sind übrig geblieben. Chipleader ist Jonathan Weekes, bester Deutscher im Turnier nach wie vor Pero Bukara auf Rang 3.

Pero Bukara ging als Chipleader vor Ali Tekintamgac in den zweiten Tag. Genau die Hälfte der Starter, nämlich 210 von 420, nahmen an den Tischen Platz. Ohne Aufwärmphase ging es gleich zur Sache und unter den anfänglichen Opfern waren auch Jonas Becker, Thomas Mühlöcker und Sebastian Bauer. Fabian Quoss, Michael Friedrich, Daniel Drescher und Heinz Kamutzki dagegen konnten verdoppeln, aber nicht bei allen währte die Freude lange.

Stefan Huber war als Shortstack in den zweiten Tag gegangen und scheiterte an der Mission „Stack ausbauen“. Er freute sich über seine Asse, musste sich aber einem Set Kings geschlagen geben. Während Landsmann Lorenz Roder Chips gewinnen konnte und auch Michael Keiner verdoppelte, mussten sich Thomas Wolfer und Fabian Quoss verabschieden. Auch Michael Friedrich lief gegen Asse und musste kurz darauf seinen Platz räumen.

Daniel Drescher setzte all seine Chips auf und hatte gegen Pocket 9s das Nachsehen. PokerStars Pro Luca Pagano holte sich einen Großteil seiner Chips bei Ali Tekintamgac. Die Queens von Ali genügten nicht für Lucas Asse und Ali fiel auf 200k zurück, während Luca auf 250k aufbaute. Luca Pagano konnte noch mehr Chips sammeln, verlor aber auch einen großen Pot an Jonathan Weekes, als er Kings open-foldete – und von Weekes Queens gezeigt bekam.

Bei Pero Bukara lief es anfänglich noch sehr gut und er konnte sein Stack weiter ausbauen. Doch so gut wie an Tag 1B fiel die Ausbeute doch nicht aus. Er musste im Chipcount auch Ivan Demidov den Vortritt lassen, aber Rang 3 als Ausgangsposition für Tag 3 kann sich sehen lassen.

Michael Keiner und Katja Thater kämpften sich als Shortstacks durch und dürfen auch an Tag 3 wiederkommen, ebenso Donkr Heinz Kamutzki, der sich auf Rang 16 hocharbeitete. Lorenz Roder und Jean-Daniel Pessina halten die Fahnen der Eidgenossen hoch.

Mit 84 verbliebenen Spielern ging ein kurzer Tag 2 zu Ende. Morgen steht zunächst das Erreichen der 56 bezahlten Plätze auf dem Programm.

Rang Name Nation Chips Table Seat
1 Jonathan Weekes United Kingdom 751.900 23 8
2 Ivan Demidov Russia 480.400 30 2
3 Perica Bukara Serbia 336.100 20 1
4 Steven van Zadelhoff Netherlands 312.000 22 1
5 Aleh Plauski Belarus 311.700 20 2
6 Mattias Jorstedt Sweden 310.100 28 2
7 Attilio Donato Italy 294.200 33 2
8 Vallo Maidla Estonia 285.700 31 2
9 Vitalijs Zavorotnijs Latvia 280.800 30 6
10 Johan Storakers Sweden 278.100 20 5
11 Matvey Linov Russia 266.500 20 3
12 Luca Pagano Italy 263.700 27 1
13 Santiago Terrazas Spain 263.400 20 7
14 Nathanael Filskov Denmark 254.500 32 2
15 Manuel Bevand France 242.400 28 4
16 Heinz Kamutzki Germany 242.200 24 4
17 Toni Ojala Finland 238.300 23 2
18 Ali Tekintamgac Germany 232.400 24 7
19 Daniel Aldridge United States 231.300 31 4
20 Antti Kärkkäinen Finland 217.700 24 8
21 Volodymyr Pilyavsky Ukraine 199.500 25 5
22 Ville Salmi Finland 192.900 32 6
23 Frederik Boberg Sweden 192.400 28 8
24 Michal Polchlopek Poland 184.800 25 2
25 Konstantin Bilyaver Russian Federation 184.300 32 4
26 Rob Sherwood United Kingdom 183.700 32 7
27 Juha Lauttamus Finland 181.800 24 5
28 Igor Ivashkiv Kazakhstan 178.300 22 5
29 Domenico Ficarra Italy 175.800 28 6
30 Arnaud Mattern France 152.700 23 3
31 Boris Yanpolskiy Russian Federation 149.900 32 3
32 Mikhail Alexandrov Russia 149.400 22 6
33 Mihail Erst Ukraine 145.000 25 8
34 Carlo Federico Bordogna Italy 144.100 28 3
35 Lorenz Roder Switzerland 139.800 23 5
36 Javed Abrahams United Kingdom 135.600 22 7
37 Peter Cerven Slovakia 130.100 33 3
38 Artem Litvinov Russia 130.000 22 8
39 Kevin Stani Norway 127.300 25 6
40 Yotam Bar-Yosef Israel 124.900 27 5
41 Anatoli Jevtejev Lithuania 116.100 28 5
42 Veli-Pekka Penttinen Finland 113.400 22 3
43 Mikko Jaatinen Finland 113.100 27 3
44 Chady Merhej Lebanon 109.000 27 4
45 Jussi Jaatinen Finland 108.600 28 1
46 Mark Dalimore United Kingdom 107.300 28 7
47 Simone Falorni Italy 106.300 30 8
48 Paul Pires-Trigo France 102.600 33 8
49 Ignacio Palau Argentina 100.900 25 3
50 Sasa Stancic Canada 100.600 23 1
51 Rikard Relander Estonia 98.300 31 6
52 Tomer Berda Israel 97.800 27 7
53 Vadim Markushevski Belarus 97.200 23 4
54 Jean-Daniel Pessina Switzerland 94.100 24 6
55 Eddie Tasbas Sweden 90.500 22 4
56 Dmitry Vitkind Russia 90.400 33 4
57 Davide Maglione Italy 89.700 20 6
58 Robert Peltecci United States 87.800 31 3
59 Didier Erb France 84.800 31 8
60 Oscar Teran Venezuela 83.700 24 2
61 Vesa-Petri Juutilainen Finland 82.100 27 2
62 Casey Kastle Slovenia 81.800 20 4
63 Pustolas Povilas Lithuania 78.000 20 8
64 Nicolo Calia Italy 77.200 27 6
65 Kestutis Slankauskas Lithuania 76.900 31 7
66 Jukka Peltoniemi Finland 75.300 32 1
67 Scott Montgomery Canada 71.800 22 2
68 Bassam Elnajjar Lebanon 70.900 23 6
69 Jose Obadia Spain 67.500 30 1
70 Seppo Parkkinen Finland 66.400 33 1
71 Martin „mäsa“ Saar Estonia 65.300 25 7
72 Gerardo Wuro Italy 58.900 24 1
73 Clayton Mozdzen Canada 58.400 33 7
74 Raymi Sanchez Thorn Sweden 57.500 27 8
75 Antonio Buonanno Italy 55.300 30 3
76 Maxime Conte France 54.900 32 8
77 Michael Keiner Germany 52.800 30 7
78 Martin Papiernik Slovakia 49.600 23 7
79 Perttu Bergius Finland 46.400 25 4
80 Katja Thater Germany 40.800 24 3
81 Pierre Neuville Belgium 40.000 33 6
82 Oleg Makovenko Russian Federation 34.200 30 4
83 Ouri Cohen France 32.400 31 1
84 Oleksandr Vaserfirer Ukraine 29.300 25 1

9 KOMMENTARE

  1. der spielt um einiges stärker mein lieber
    ihr werdet sehen ich hatte des schon immer gesagt der pero schafft des ganz nach oben
    er bringt alles mit disziplin,erfahrung,taktisch mathematisch stark und im richtigen zeitpunkt hat er auch eier für ein guten move
    good luck my freind

  2. Das ist kein Problem. Es geht nur darum, dass man das Gefühl hat, dass man verzweifelt nach „Deutschen“ sucht, um die Berichterstattung interessanter zu machen. Das finde ich ziemlich blöd.

    Am Ende wird von einem Russen berichtet, dessen Urgroßvater einen deutschen Schäferhund hatte und daher auch zum „Deutschen“ wird.

    Ohnehin bin ich mir da nicht so sicher, dass in Deutschland lebende ausländische Spieler glücklich darüber sind, als solche bezeichnet zu werden. Besonders bei Türken – da kommt „Deutscher“ eher einer Beleidigung gleich. Daher wäre eine nationalitätenfreie Berichterstattung wünschenswert.

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