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Las Vegas: alle Casinos schließen für 30 Tage

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Um Mitternacht gingen die Lichter aus. Amerikas Glücksspielzentrum hat wegen des Coronavirus-Ausbruchs dichtgemacht. Aufgrund einer Anordnung des Gouverneurs bleiben die insgesamt 440 Casinos in Nevada vorläufig geschlossen.

Wie wir vergangene Woche berichteten, rief Gouverneur Steve Sisolak den Notstand aus. Bisher durften die Casinos selbst entscheiden, wie sie fortfahren. Nun hat Sisolak die Schließung aller „nicht lebenswichtigen Betriebe“ angeordnet.

Einige der Firmen reagierten bereits im Vorfeld. MGM Resorts und Caesars Entertainment überreichten zahlreichen Mitarbeitern aufgrund der COVID-19 Krise die Kündigung. Nach der Schließung soll die Belegschaft jedoch weiterhin ihr Gehalt bekommen. Las Vegas Sands und Wynn Resorts wollen die Gehaltsschecks ebenfalls wie gewohnt vergeben, zumindest vorläufig.

Bereits am Montag schloss Atlantic City seine Casinos. Bill Miller, CEO der American Gaming Association, fordert Unterstützung seitens der Regierung. Diese sagte bereits anderen Sektoren Finanzspritzen zu.

Die Poker-Community verlagert ihr Spiel ins Netz, doch die Frage, ob die World Series of Poker 2020 (26. Mai bis 15. Juli) stattfinden wird, ist weiterhin das große Thema. Derzeit ist es noch „zu früh“ für eine Absage, so WSOP-Direktor Gregory Chochon.

Wie unwirklich Sin City ohne die Casino-Besucher ist, zeigt Donnie Peters: „Am St. Patrick’s Day und einem Abend, an dem die Golden Knights zu Hause spielen sollten, wäre der Las Vegas Strip vor der T-Mobile Arena sehr bevölkert

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