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Las Vegas – Gouverneur gibt grünes Licht für NFL Stadion

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Brian Sandoval hat ein wichtiges Gesetz unterzeichnet und grünes Licht gegeben, damit Las Vegas ein neues Football-Stadion erhält. Doch erst im Januar stimmen die NFL-Teambesitzer ab, ob die Oakland Raiders tatsächlich nach Sin City umziehen.

Seit vielen Jahren versuchen die Stadtväter von Las Vegas ein professionelles Sportteam in die Glücksspielmetropole zu holen. Seit diesem Sommer gibt es die offizielle Zusage der NHL und ab der Saison 2017/18 wird es in Sin City ein Eishockeyteam geben. Allerdings ist das Spiel auf Kufen nicht unbedingt ein Fanfavorit in der Wüstenstadt, so dass die Bemühungen um ein professionelles Football-Team wesentlich spannender sind.

Mit der Bishop Gorman High School hat man eine Kaderschmiede innerhalb der Stadt und mit den UNLV Rebels gibt es ein Team in der NCAA (Universitätsliga). Nun sieht es danach aus, dass auch ein Team der NFL (National Football League) in Las Vegas ansässig wird.

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Sheldon Adelson ein neues Stadion mitfinanzieren möchte. Das Projekt wurde direkt mit den Oakland Raiders in Verbindung gebracht, denn das Team will eine neue Spielstätte und ist hierfür auch bereit umzuziehen.

Vergangene Woche verabschiedete der Senat ein Gesetz, welches erlaubt, dass öffentliche Gelder für den Bau bereitgestellt werden und gestern trat das Gesetz mit der Unterschrift von Gouverneur Brian Sandoval in Kraft. Insgesamt soll das überdachte Stadion $1,9 Milliarden kosten, wobei sich die Stadt mit $750 Millionen beteiligt. $650 Millionen zahlt die Las Vegas Sands Corporation und mit $500 Millionen beteiligen sich die Raiders.

Viele Bürger der Stadt freuen sich zwar auf ein Football-Team, doch es gab zahlreiche Gegenstimmen, dass der Stadionbau mit öffentlichen Geldern unterstützt wird. Ob die Raiders nach Las Vegas kommen, steht im übrigen noch in den Sternen.

Im Januar stimmen die 32 Mannschaftsbesitzer der NFL ab und mindestens 24 müssen dem Umzug zustimmen. Sheldon Adelson gab im Vorfeld schon bekannt, dass er den Bau auch ohne professionelles Sportteam verwirklichen möchte.

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