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Macau – Milliardendieb in Kambodscha gefasst

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Mehr als zwei Jahre lang war ein ehemaliger Mitarbeiter einer Junket-Firma in Macau auf der Flucht. Nun haben Behörden den Mann in Kambodscha gefasst. Im wird vorgeworfen seine Firma um bis zu €1,17 Milliarden erleichtert zu haben.

Es war die ganz große Geschichte aus Macau. Ende April 2014 gab die Kimren Group bekannt, dass ein Mitarbeiter jahrelang in seine eigene Tasche wirtschaftete. Die Junket-Firma schätzte die gestohlene Gesamtsumme zwischen HKD 8 Milliarden und HKD 10 Milliarden.

Da Junket-Firmen den Casinos die Kunden anschaffen und auch als Mittelsmann fungieren, wenn die Zocker ihre Schulden begleichen müssen, waren es letztendlich die Casinos, die das Geld abschreiben mussten. Innerhalb der Casinoindustrie galt der Raub als „Lehman Brothers Moment“.

Nun wurde der Mann mit Namen Huang Shan verhaftet. Behörden zufolge wurde der Milliardendieb in  Kambodscha gefasst und nach Vietnam überführt. Wann er sich in Macau vor Gericht verantworten muss, oder ob etwas von dem gestohlenen Geld wiederbeschafft werden kann, ist bisher unbekannt.

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