News

Mehrjährige Haftstrafen für die EPT Räuber

Vier der sechs Männer, die die European Poker Tour (EPT) im Hyatt Berlin Anfang März überfallen hatten, wurden gestern am Berliner Landesgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der älteste der vier fasste mit drei Jahren und neun Monaten die längste Strafe aus.

Der 21jährige war aber auch der einzige, der nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt wurde. Er hatte aber noch ein wenig Glück, dass bei ihm die „Kronzeugenregelung“ zur Anwendung kam. Da er der Polizei die anderen Namen genannt hatte, wurde die Strafe ein wenig reduziert, ansonst hätte es zumindest fünf Jahre gegeben.

Bei den anderen dreien kam das Jugendstrafrecht zur Anwendung. Allerdings fielen ihre Strafen mit drei Jahren und sechs Monten auch nicht wirklich kürzer aus. Während die Staatsanwaltschaft vier bis fünf Jahre Haft gefordert hatte, sahen die Anwälte der Angeklagten das Strafmaß eher im Bereich von ein bis zwei Jahren.

Interessant ist, dass die Beute mit rund € 240.000 weiterhin verschwunden bleibt. Die beiden Drahtzieher stehen erst im August vor Gericht und spätestens dann sollte geklärt werden, wo das Geld abgeblieben ist. Einer der Täter muss es ja schließlich wissen.

Zum Thema heiteres Bezirksgericht eine (angebliche) Aussage des Richters – <i>“Katastrophal“ sei das Pokerturnier organisiert gewesen, so der Richter. Der „als Regal genutzte offene Tresor“ für die Startgelder (10.300 Euro pro Person) – eine Dreiviertelmillion lag dort einladend herum (Quelle bz-berlin.de)</i>.


Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments