Kolumnen

MEINE HULDIGUNG AN DEN EINZIGARTIGEN GÖTZ

Eine Huldigung und eine tiefe Verbeugung vor dem großen Götz. Dem Einzigartigen, dem Allergrößten, dem Besten, dem Sensationellsten, dem Einzigwahren und dem Unerreichten. Soviel Ehre muss sein. Soviel Respekt muss hier und heute an dieser erlauchten Stelle ausgedrückt werden. Soviel Verneigung muss auch und besonders auf und von dieser Seite erlaubt sein.

Aus Ehrfurcht vor der Person, aus Demut vor dem künstlerischen Gesamtwerk. Aus tiefempfundener Verehrung vor der Person und der  ihr innewohnenden Persönlichkeit. Im Prinzip sogar mehrere Persönlichkeiten.

Er ist nicht nur ein Vorbild, er ist nicht nur ein Held, er ist vielmehr mein Leitbild, mein Zudemichaufschauer. Im Prinzip verdanke ich ihm alles, er hat mich auf den richtigen Weg gebracht, er hat mir das Licht am Ende meines Tunnels gezeigt und mich dorthin geführt.

Ja, ich bin ihm dankbar. Wir alle sollten es sein. Er hat die Pokerszene nachhaltig verbalisiert wie kein anderer vor und kein anderer nach ihm. Selbst ich, einer der Gassen-Goethes der Pokerszene, der ich ja schon mit einigen Ergüssen brilliert habe, werde ich nicht erreichen.

Er beteiligte sich an jeder Fehde und zog mit eiserner Hand durchs Feld der Unappetitlichkeiten.
Er ist für viele; und das völlig legitim; der Gott des Pokersprechs und des geschriebenen Wortes der Pokerszene.

Der einzig wahre Pokerspruch stammt aus seiner Feder, aus seinem nahezu schillergleichen Mund. Die anderen wichtigen 134 Pokersprüche stammen von mir, aber das ist eine andere Geschichte.

Aber es geht nicht um mich, ich trete zwei Schritte zurück, in Verneigung vor dem wahnsinnigen Genie.

Vor dem am häufigsten gebrauchten Ausspruch an den Pokertischen rund um diesen Globus:

Leck mich am Arsch.
Leck mich am Arsch, du Fisch, das kannst du doch nicht callen.
Leck mich am Arsch, da callt der Sonderschüler mein Reraise mit 8 3 off.
Leck mich am Arsch, ich wusste, dass die Neun noch kommt.
Leck mich am Arsch, was fürn Read.
Leck mich am Arsch, nie kommt mein Flush an. Unten unten oben hatte ich auch noch.
Leck mich am Arsch, ich kann´s.

Danke. Dafür Danke, Götz*. Tiefempfundener Dank. Danke, Götz*.

 

 

 

         

*(Götz von Berlichingen zu Hornberg, gestorben Ende Juli 1562,  ein bekannter fränkischer Reichsritter.)
„Vor Ihro Kayserliche Majestät, hab ich, wie immer schuldigen Respect. Er aber, sags ihm, er kann mich im Arsch lecken.“ – zitiert von Johann Wolfgang von Goethe im Götz von Berlichingen, Dritter Akt, Ausgabe 1773, S. 133.


6 Comments
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Götzlich
8 Jahre zuvor

… wirklich ergötzlichend !

Alex
8 Jahre zuvor

@Götzlich
Ergötzend passt besser als ergötzlichend. Ergötzend gibt es nämlich wirklich 😉

Sonntagslecktüre
8 Jahre zuvor

Ist das schra(e)ger Humor ? Wenn ja, gibts einen Daumen nach oben

LOL
8 Jahre zuvor

Selten so einen großen Schwachsinn gelesen.

Naja was will man von nem säufer erwarten. Einfach nur peinlich.

In China ist ein Sack Reis umgefallen. Wow.

Danke Herr Gartenbach, danke für überhaupt nichts.

Udo Gartenbach = Einer der unwichtigsten Leute der Pokerszene

Rab Bit Hunting
8 Jahre zuvor

LOL ist ja auch nur ein Auftragskünstler von dem der sich verkannt fühlt – der Arme. *rofl*

LOL
8 Jahre zuvor

genau anders als besoffen hält man ein pokerbundesliga tunier ja auch ni aus hast schon recht…