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MGM Resorts: Millionendeal mit GVC, Kooperation mit Boyd

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Casinokonzern MGM Resorts International bestätigte am Montag das Joint Venture mit GVC Holdings. Dazu annoncierten die Amerikaner noch eine Partnerschaft mit Boyd Gaming.

Nachdem im Mai der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten das Sportwettenverbot aufhob, herrscht auf dem Markt Aufbruchstimmung. In New Jersey darf man seit gestern wetten.

Dazu gesellt sich Delaware, demnächst sollen Mississippi und Pennsylvania folgen. Die zahle der „Wett-Bundesstaaten“ wird weiter wachsen. Rund 20 Bundesstaaten planen das Geschäft zu regulieren.

Wie wir am Sonntag berichteten, pocht MGM Resorts auf den Online-Markt. Gestern annoncierte das Unternehmen den Deal mit GVC Holdings. Das amerikanisch-britische Joint Venture legt seinen Fokus auf Football.

Es herrscht ein hoher Zeitdruck. Pünktlich zum Start der NFL-Saison im September soll das Projekt online gehen. Sowohl GVC als auch MGM investieren jeweils $100 Millionen in die Operation.

Neben Sportwetten sind jedoch auch virtuelle Casino Games und Online Poker geplant. GVC hat ein umfangreiches Portfolio zu dem Ladbrokes und partypoker gehören. Ob beziehungsweise wann partypoker in die USA zurückkehrt, muss sich zeigen.

MGM annoncierte gestern noch einen zweiten Deal. Zusammen mit Boyd Gaming will sich das Unternehmen auf den Online-Markt in den USA fokussieren. Beide Firmen betreiben in 15 Bundesstaaten Casinos.

Lediglich in zwei Bundesstaaten – Nevada und Mississippi – halten beide Firmen eine Lizenz, so dass sich der Deal für beide lohnt. Die Software soll von GVC bereitgestellt werden.

Am Rande muss noch Caesars Entertainment Corp erwähnt werden. Das Unternehmen hat gestern in New Jersey den ersten Buchmacher eröffnet und plant auch in Mississippi Sportwetten anzunehmen, sobald die nötigen Gesetze verabschiedet sind. Als Partner hat der Casinogigant Scientific Games ins Boot geholt.

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