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Müssen die Poker Clubs in Texas wieder schließen?

Eine ungenaue Formulierung im Glücksspielgesetz ermöglicht es, in Texas Poker Clubs zu betreiben. Viele Prominente wie auch Doug Polk sind auf diesen Zug aufgesprungen. Nun aber könnte es bald auch wieder vorbei sein mit den Clubs.

Die Basis für die Card Clubs:
– kein öffentlicher Ort
– keine Beteiligung/kein Profit am Spiel
– faire Gewinnchance

Das Kriterium „kein öffentlicher Ort“ wird durch die Mitgliedschaft in einem „privaten Club“ erfüllt. Gleichzeitig ist der Mitgliedsbeitrag auch die einzige finanzielle Komponente, die Games an sich haben keinen Hausanteil. Die faire Gewinnchance ergibt sich beim Pokerspiel durch die Strategie. Seit dem dieses Gesetz in Kraft ist, sprießen die Card Rooms in Texas – nicht ganz ohne Komplikationen. Es gab schon einige Bankrotts und Überfälle und der ein oder andere Club agierte nicht ganz so vertrauensvoll, wie man es gerne hätte, aber das waren dann doch die Ausnahmen. Andere Clubs wie eben der von Doug Polk, Andrew Neeme und Brad Owen sorgen für  ein tolles Umfeld für Poker.

Doch 2023 könnte das alles wieder ein Ende finden, denn Texas Representative Gene Wu (D-Houston)  hat einen neuen Gesetzesentwurf eingebracht. Die „House Bill 732“ sieht eine kleine Wortänderung vor, die aber große Auswirkungen hat. Von „place“ soll auf „residence“ geändert werden und damit den Clubs die Grundlage für die Standorte entzogen werden.

Ob der Gesetzesantrag durchgeht, bleibt abzuwarten, andere Senatoren sind deutlich „pro Gaming“ und wollen eine umfassende Änderung des Glücksspielgesetzes, das auch Casinos und Sportwetten erlauben soll.


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