Jeder erinnert sich noch an das Erscheinen von Isildur1 und den Hype, der danach rund um das Online-Phänomen entstand. Am Donnerstag hatten einige ein Deja-Vu, als sie die Duelle zwischen Daniel „jungleman12“ Cates und „Lindqvro“ verfolgten. Das Ergebnis – eine herbe Niederlage für Cates.
Herkunftsland Schweden und ein sehr, sehr ähnlicher Spielstil sind für die Railbirds Indizien genug, dass Isildur1 aka Viktor Blom unter neuem Pseudonym zurück auf Full Tilt ist. Neu deshalb, da er ja seit Dezember 2010 offiziell bei PokerStars unter Vertrag ist. Das Statement von Blom auf 2+2, er sei nicht Lindqvro hat nur wenige überzeugt, denn schließlich hat er auch über ein Jahr lang geleugnet, Isildur1 zu sein. Nun ranken sich natürlich wieder viele Gerüchte um Lindqvro.
Grund dafür ist vor allem die Niederlage, die er Cates zugefügt hat. Gespielt wurde PLO 25/50, der größte Pot ging mit $88.000 an Lindqvro. Preflop wurde schon auf $1350 geraist. Am Flop
check-raiste Lindqvro, am Turn
spielte er an, worauf Cates mit
all-in ging. Lindqvro callte mit
. Selbst Deal-it-twice nutzte Cates nichts, da einmal
und einmal
kam und so wanderte der komplette Pot zum Schweden. Ähnlich schlecht ging für Cates eine andere Partie aus. Wieder waren am Turn
alle Chips in der Mitte. Er hielt





noch 
Die komplette Session kostete Cates knappe $300.000 und das Gerücht über die Rückkehr Isildur1s war geboren. Viele glauben aber auch, dass hinter dem neuen Spieler „Lindqvro“ der Bruder von Viktor Blom, nämlich Sebastian, stecken könnte. Der hatte bei der Swedish Online Poker Championship im November schon gezeigt was er kann und Titel samt knappen $150k abgeholt. Online spielt Sebastian mehr PLO als NLH. Das erste Erscheinen von Lindqvro hat Aufsehen erregt. Bleibt abzuwarten, ob der „neue Schwede“ die Online-Welt ähnlich in Atem hält und wie lange es dauert, bis sich jemand als „Lindqvro“ outet.