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Nationscup 2010 – Die Österreicher greifen an

Maximal 27 Teams werden beim € 20.000 Nationscup der Poker EM im Grand Casino Baden/Wien antreten. Maximal vier pro Nation werden es sein. In den kommenden Tagen stellen wir Euch die einzelnen Teams ein wenig vor. Den Anfang machen die drei österreichischen Teams.

Harry CasagrandeHarry Casagrande

Er zählt in Fachkreisen zu den besten Spielern Europas und nur die Tatsache, dass er es hasst zu reisen, lässt ihn auf der Liste der WSOP-Bracelet Sieger vermissen. In wie weit die neu gewonnene Ehe sein Spiel verbessert, wird sich zeigen. Insider behaupten sogar schon, dass ihn jeder Tag Ehe besser werden lässt. So ganz nebenbei und verspätet: Gratulation zu deiner Eheschließung Harry und deiner Frau wünschen wir viel Geduld.

Ivo DonevIvo Donev

Er ist einer der echten Professoren und Lehrmeister im Pokerzirkus. Unvergesslich seine etwas eigene Sitzhaltung, wenn er auf den River wartet, bleibend die Worte nach einem seltsamen Spielzug seines Gegners, dauerhaft der Stolz auf sein Bracelet. „Die wichtigsten Ideen im Endspiel“ lautet der Titel seines Schachbuches. „Die lässigsten Sitzhaltungen im Spiel mit der Kamera“, könnte der nächste Titel seines Buches sein.

Wasi AkhundWasi Akhund

Das Brüderpaar Razi und Wasi Akhund terrorisiert ja schon seit geraumer Zeit mit ihrem aggressiven Spiel, welches sich am Rande von Kartenverachtung bewegt, die Österreichische Pokerszene. Diesen Nationen-Cup spielt aber Wasi als Single, nicht beziehungstechnisch, sondern brüdertechnisch. Irgendwie hat man auch das Gefühl, dass sein Team (Dominique Papesch, Christian Kitzmüller und Jürgen Sulzer) ein wenig die leisen Underdogs sind im Vergleich zu den großen Namen der anderen Spielvereinigungen. Wenn bellende Hunde nicht beißen, dann kann der Umkehrschluss nur sein, dass nicht bellende Hunde…. – diese Jungs sind einfach zu leise.


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