Das Team von Rino Mathis hat 2008 den „kleinen“ Nationscup am Bodensee gewonnen. 2009 hat das Team von Rino Mathis den „großen“ Nationscup gewonnen. Ob die Schweizer es auch in diesem Jahr schaffen werden? Neben der bekannten Konkurrenz durch Besim Hot gibt es beim Nationscup 2010 nämlich noch ein Schweizer Team mit prominenter Besetzung.
Kann erstmals eine Poker-Equipe den Titel verteidigen? Dass die Schweizer seit Jahren zu den besten Mannschaften Europas gehören, steht wohl außer Frage. Im Main-Event der Poker-EM im vergangenem Jahr waren 30% der ersten 12 aus dem seltsamen Land in den Bergen und das zu Recht. Trotz der gesetzlichen Widrigkeiten besitzt dieses kleine, niedliche und immer saubere Land eine Pokerszene, die ihres Gleichen sucht. Ein tight/agressives Team durch seine Einzelpersonen und wenn die einen von den anderen Teammitgliedern die Spielweise annehmen, sind diese Schweizer am Finaltisch eine Bank.

Besim Hot, Fotomodell, großzügiger Vater und ein Pokerspieler mit Kondition. Hätte er das letztjährige Heads-Up der EM in Baden gegen Martin Kabrhel in Las Vegas gespielt, dann wäre er in die internationalen Pokergeschichtsbücher eingezogen. Wenn das Heads-Up von Chip Reese gegen Andy Bloch bei der WSOP lächerliche 7 Std und 02 Min dauerte, so überboten die beiden diese für den Zuschauer unmenschliche Fabelzeit um immerhin sieben Minuten. Um an diesem Team vorbei zu kommen, sollte man doch zwei Dinnerbreaks ins Timemanagement für die Abendgestaltung mit einrechnen und geduldig sein, sehr geduldig.
Claudio Rinaldi
Wenn die anderen Teams die Formel 1 sind, dann ist dieses Team ein Dragsterrennen. Oder wie ein Insider sagte: „Außer Vollgas zählt bei denen nur noch full throttle“ Bei Rinaldi, Huber, Grauer und Kaiser kann man durchaus froh sein, das sie Pokerspielen, denn so aggressiv wie die drauf sind wären sie in jeder anderen Sportart lebenslänglich gesperrt wegen brutalen Spieles.
Die anderen Teams: