Kolumnen

Nikolaus has left the building

Und schon wieder ist Nikolaus (*) vorbei. Vorbeigekommen, den Stiefel vollgemacht. Und wieder weggegangen.

Wie die Zeit vergeht. Bald schon ist der Pausenclown in Amerika weg. Bald schon sprießen die ersten Frühlingsblumen. Bald schon kann ich meinen Hobbyalkoholismus wieder in relevanten Lokalitäten ausüben.
Übrigens; Forscher haben herausgefunden, dass ein Glas Wein zum Mittagessen nicht nur sehr gesund ist, sondern auch sehr wenig. Übrigens; ein uralter Witz, aber immer wieder gut und treffend.

Wie die Zeit vergeht

Und bald schon werden wir wieder in den Casinos dieser Welt sitzen können. Und uns freuen. Und uns ärgern. Bald schon. Lasst uns noch ein paar Tage, Wochen, Monate geduldig sein. Dann geht’s wieder los. Munteres Treiben mit Bettnässern und sonstigen Gleichgesinnten. Ehrlich, es ist bald soweit. Es dauert nur noch ein paar Tage, Wochen oder ein paar Monate.

Habt Geduld. Das ist wie mit dem Nikolaus. Der kommt auch regelmäßig. Regelmäßig kommt er zurück. Und bald schon, wie gesagt, sind auch wir zurück. Im business-as-usual. Die Menschheit wird nichts aus dem vergangenen Jahr lernen, so fürchte ich. Im Leben als auch am Pokertisch. Soll mir niemand erzählen, dass nun As Bube gefoldet wird.

Und dann denken wir an die letzte Zeit zurück. Und stellen wieder einmal kopfschüttelnd fest, wie doch die Zeit vergeht. Damals. Ja, damals waren wir jünger. Und knackiger. Damals, als es noch kein Poker gab. Und schon gar keine Onlinedingsbums. Manchmal wünsche ich mir, wir wären von diesem ganzen Onlinedingens verschont geblieben. Das hätte uns auch den Wendler erspart. Und Zwinkersmileys. Und so viel unfassbare Arschlöcher. Und den Wendler.

* für die österreichischen Leser: Krampus has left the building.


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