Kolumnen

No Queens, no Kings

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Und schon gar keine Queens im King’s. Oder sonstwo. Der fucking Virus kam auf dem Turn schon an, was für ein Drecksbadbeat. Österreich, Vegas, Tschechien, Liechtenstein, Slowakei. Wohin man auch schaut. Beziehungsweise nicht schaut, weil man nicht zum Schauen dahin darf.

Grenzen dicht statt grenzenlosem Kartenvergleichsvergnügen. Was bleibt ist Online-Poker. Etwas anderes, aber dabei kann man die Bankroll auch nett runterspielen. Oder halt mal etwas ganz, ganz anderes. So gewagte Thesen und Ideen wie mit der Frau reden oder ein Buch lesen…

Shorthanded bedeutet jetzt für viele Kurzarbeitergeld. Machen wir trotz allem das Beste daraus. Uns bleibt eh nicht viel anderes übrig. Da müssen wir jetzt durch. Eine Zeit ohne Poker ist auch nicht der Untergang der Welt. Das war die Pest auch nicht. Und die Zeit der rapiden Syphilis-Erkrankungen haben wir auch überstanden. Sogar Helene Fischer Konzerte wurden abgesagt; auch das werden wir irgendwie überstehen.

Ja, Corona ist rigged.

P.S. Der Nächste, der mir anhand von Grippeerkrankungszahlen das Virus schönreden will, bekommt eine aufs Maul. Der Nächste, der mir Toilettenpapierwitze erzählt, bekommt auch aufs Maul. Das gilt dann auch für den Nächsten, der mir erklären möchte, wie man sich richtig die Hände wäscht. Und wie oft.

2 KOMMENTARE

  1. Das Bild zeigt wohl mal einen Tag zu Hause bleiben und man ist nicht mehr im Brand.
    Schön doppeldeutig oder gar tripsdeutig von mir.
    Da bekommt doch Allin gehen eine ganz neue Bedeutung.

    Also im ernst jetzt : Wünsche ich allen Gesundheit und hoffe ihr kommt gut durch die Krise.

    Nächstes oder übernächstes Jahr gibt es bestimmt wieder eine WSOP und Poker verlernt man ja nicht , ist ja wie Fahrad fahren oder Schwimmen nur halt nicht ganz so sportlich für die Lunge.

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