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November Nine – Seat 6: David Rheem

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Jedes Finale braucht einen Bad Boy am Tisch. Beim Final Table des $10.000 No Limit Hold’em Championship Events der World Series of Poker (WSOP) ist das eindeutig David „Chino“ Rheem. Eines hat Rheem auf jeden Fall – einen unbändigen Siegeswillen.

November Nine – Seat 6: David Rheem
David Rheem

Kaum stand er als einer der November Nine fest, kursierten bereits die ersten Gerüchte, dass gegen den Kalifornier ein Haftbefehl vorläge. Dann hieß es wieder, dass dieser wieder aufgehoben worden sei bzw. dass es ihn gar nicht gab. Was auch immer nun stimmen mag, Chino Rheem traut man die Rolle des Bad Guy einfach zu. Und das nicht nur, weil er mit Felix Osterland den letzten Deutschen aus dem Main Event genommen hat. Der Call von Rheem war schon ein wenig zweifelhaft, das Ergebnis fatal für Felix (siehe Video des Tages).

Insider haben Rheem, der bei PokerStars unter Vertrag ist, den Final Table zugetraut. Und obwohl er mit 10.230.000 einer der Shortstacks am Tisch ist, glauben viele daran, dass er tatsächlich Weltmeister 2008 werden könnte. Sein aggressiver Spielstil lässt einiges erwarten. 2006 schrammte er schon bei einem $1.000 No Limit Hold’em Event an einem Bracelet vorbei, als er sich Allen Cunningham geschlagen geben musste. Dieses Jahr kam er beim $5.000 Mixed Hold’em Event als Chipleader an den Final Table. Das Bracelet aber ging an Erick Lindgren und Rheem musste sich mit Platz 5 begnügen.

Seit der Unterbrechung des WSOP Main Events hat David Rheem an einigen Turnieren teilgenommen, ins Ranking kam er jedoch nicht. Über $700.000 an Preisgeldern hat Rheem schon gewonnen, $900.000 hat er nun auch schon sicher. Aber damit wird er sich nicht zufrieden geben. Angriff lautet seine Devise. Wenn auch das Kartenglück noch auf seiner Seite ist, dann kann es durchaus sein, dass aus dem Shortstack schnell der Chipleader wird.


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