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Oklahoma Indianer mit eigener Online-Pokerseite?

Online-Poker in den USA ist ein eigenes Thema und während die großen Anbieter wie PokerStars, 888poker und PartyPoker schrittweise um den Wiedereinstieg in den einzelnen Staaten kämpfen, gab jetzt der Stamm der Oklahoma Indianer bekannt, eine eigene Online-Gaming Seite zu betreiben.

Dass Indianerrecht in den USA anders ist, weiß man schon von den Casinos und auch von den Online-Anbietern. So war es der kanadische Stamm der Kahnawake, der Online-Lizenzen vergab und beim Ultimate Skandal ins Kreuzfeuer kam.

Die Option für die die Oklahoma Indianer ergab sich durch ein Urteil letzten Monat. Ein Richter entschied, dass das amerikanische Recht nicht gelte, sondern unter die Gaming-Vorschriften des Stammes fallen würde. So hieß es “Use of the internet is merely using technology to play covered games as a way to increase tribal revenues. It does not extend or restrict the scope of the games and does not amend the compact in any way.”

Diese Entscheidung war der Grundstein für „pokertribe.com“. Man plant noch 2016 online zu gehen. Zunächst wird es nur Online-Poker geben, danach auch Blackjack, Bingo und Slots. Der große Unterschied zu den Lizenzen, den die US-Staaten an die einzelnen großen Pokeranbieter vergeben ist, dass bei pokertribe.com nicht nur Ortsansässige, sondern alle spielen sollen dürfen.

Sollte diese Entscheidung tatsächlich allen rechtlichen Prüfungen Stand halten, so würden die Online-Gaming Seiten auch für andere Indianerstämme möglich sein.


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