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Online Poker: Hollreiser spricht über das Supernova-Desaster

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„Es geht nicht darum, was wir sagen, sondern was wir tun“. Eric Hollreiser spricht über seine Zeit bei PokerStars und kommt dabei auch auf das Debakel rund um den Umgang mit den Supernova Elite-Spielern zu sprechen.

Eric Hollreiser war für fast ein Jahrzehnt Leiter der Corporate Communications and Marketing-Abteilung von PokerStars. Ende letzten Jahres nahm der US-Amerikaner seinen Hut und ist seither sein eigener Chef.

Im Interview mit Mike Gentile für den Pokerfuse Podcast sprach Hollreiser über seine Karriere vor PokerStars, die schwere Zeit nach dem Black Friday, was er aktuell macht, was er plant und wie die COVID-19 Krise die Branche verändert.

Besonders spannend sind jedoch die Kommentare zum Supernova Elite-Debakel. Das damalige VIP-Programm wurde im November 2015 kurzfristig geändert. Da der Supernova Elite-Status erst im Folgejahr richtig lukrativ war, ein herber Verlust für die Volume Grinder.

Daniel Negreanu entschuldigte sich damals für die fehlende Kommunikation. Genau diesen Punkt griff Eric Hollreiser im Interview auf: „Ich hab es immer gesagt […] die Kommunikation war etwas, was wir hätten besser machen können.

Doch am Ende des Tages – und dies sage ich all meinen Klienten – es geht nicht darum, was wir sagen, sondern was wir tun. Ja wir haben Schelte kassiert, für das was wir sagten. Doch letztendlich war es das, was wir gemacht haben, was die Spieler aufregte, verständlicher Weise […]“.

Zwischen den Zeilen ist herauszuhören, dass die damalige Entscheidung intern ebenfalls sehr kurzfristig annonciert wurde. Ein ähnlicheS Bild beschrieb Lee Jones, der sich nach seinem Aus bei PokerStars per Statement zum Thema äußerte.

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