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„Online Poker – Need for European Safety Standards?“ Ein interessantes Treffen der EU

Online-Poker ist nicht nur in einzelnen Ländern, sondern vor allem auch bei der EU ein Thema. Erstmals gab es einen Workshop von Vertretern des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission sowie Vertretern der Online-Pokerbranche. Titel des Treffens: „Online Poker – Need for European Safety Standards?“

Jürgen Creutzmann, Mitglied des EU Parlaments für die FDP, hatte zu dem Treffen geladen. International liegt die Aufmerksamkeit zumeist bei Sportwetten, während Online-Poker als Stiefkind und Nebenerscheinung betrachtet wird. Grund genug, sich mit den Regulierungen auseinanderzusetzen. Nationale Verbote haben bislang nicht zum gewünschten Erfolg geführt, auch ein Glücksspielmonopol bringe nichts im Kampf gegen Geldwäsche. Zudem sei Online-Poker für Geldwäsche unattraktiv.

Unter anderem erläuterte Sven Stiel, Director Northern Europe bei PokerStars, ausführlich die Sicherheitsmaßnahmen beim Branchenprimus. Sobald sich jemand beim Anbieter registriert, durchläuft er eine Reihe von Sicherheitsprüfungen. Die finanziellen Transaktionen sind lückenlos dokumentiert und damit ist Online-Poker kein attraktiver Markt für Geldwäscher. Auch gegen Bots geht PokerStars bekanntlich aktiv vor. Es muss im Interesse des Anbieters sein, hohe Sicherheitsstandards anzulegen.

Die Diskussionen im Workshop gingen allesamt in eine Richtung. Es braucht internationale Standards, die in allen Mitgliedsländern der EU gelten. Verbote sind kontraproduktiv, ebenso wie staatliche Monopole. So kann man weder aktiven Spielerschutz betreiben, noch Geldwäsche verhindern.

Eine ausführliche Zusammenfassung des Workshops findet Ihr in Ansgar Langes Blog unter FreieWelt.net.


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