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Online Poker: PokerStars mit Statement zur Vayo-Klage

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Poker-Pro Gordon Vayo hat eine Klage gegen Rational Entertainment eingereicht. Grundlage des Rechtsstreits ist eine Account-Sperre und die Verweigerung einer Auszahlung von rund $700.000.

Gordon "holla@yoboy" Vayo
Foto: Jayne Furman

Der Poker Room wirft dem Grinder vor, mittels VPN von den USA aus gespielt und damit gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen zu haben. Nun kam per Presseschreiben das offizielle Statement:

Wir können uns zu laufenden Rechtsstreitigkeiten nicht äußern, und unsere Untersuchung zu diesem speziellen Thema läuft noch. Als Betreiber der am stärksten regulierten Pokerseite der Welt glauben wir jedoch, dass wir verpflichtet sind, die Integrität des Spiels zu schützen und sicherzustellen, dass wir eine sichere und faire Poker-Plattform anbieten, indem wir unsere Nutzungsbedingungen durchsetzen.

Wir haben allein in diesem Jahr mehr als eine halbe Milliarde Dollar Turniergewinne ausbezahlt und werden weiterhin strenge Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz unserer Spieler umsetzen.

8 KOMMENTARE

  1. Pokerstars wird einfach immer lächerlicher. Die Spieler würden ‚geschützt‘ wenn man zb in den USA trotz VPN nicht spielen könnte. Einen Spieler zu schützen indem man ihm 700k Gewinn nicht auszahlt… sehr witzig.

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  2. Stars riskiert seine Lizenz in vielen Ländern wenn Poker angeboten wird in Märkten wo das nicht erlaubt ist. Die Vorgehensweise ist also absolut nachvollziehbar.

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  3. @ToBi … das war nix.
    >> „Einen Spieler zu schützen in dem man ihm 700k Gewinn nicht auszahlt… sehr witzig.“

    Es geht nicht um den Schutz dieses Spielers.

    Die Auflagen der Regulierungsbehörden verlangen das PS sicherstellt, dass ein Spielen in Regionen ohne Lizenz verhindert wird. Die Software verweigert dementsprechend den Zugang von entsprechenden IP-Adressen. Das läßt sich mittels VPN aushebeln, welches natürlich auch den Regulierungsbehörden bekannt ist. Im Falle eines Vergehens muss PS mit empfindliche Strafen rechnen … und rate mal, wovon das bezahlt wid.

    Das Sperren von auf solcher Art und Weise erzielten Gewinnen dient als Massnahme, um das Spielen in diesem Fall unlukrativ zu machen. Ein einfaches Verbieten in den AGBs scheint ja nicht zu genügen.

    • Soweit verstehe ich das schon,aber wenn die Regulierungsbehörden solche Verstöße ausmachen können,dann kann es doch Pokerstars auch und gleich den Zugriff auf die Seite verweigern. Oder verstehe ich da etwas technisch nicht?
      So klingt es halt ein bisschen nach: lassen wir mal spielen,solange er nicht gewinnt ist alles ok und wenn,dann zahlen wir halt nicht aus.

      • Wenn VPN konsequent implementiert und angewendet wird, ist es nur mit großem Aufwand möglich (teils unmöglich) den Nachweis zu erbringen. Entsprechend starten Regulierngsbehörden Untersuchungen nur in besonderen Fällen und werden naturgemäß durch entsprechende Medien-Berichte z.B. „Amerikaner gewinnt ME bei der SCOOP“ aufmerksam.

        Wenn dann ohne VPN unmittelbar nach dem Gewinn z.B. Posts auf FB erscheinen, hat der Spieler erheblichen Erklärungsbedarf wie er es geschafft hat innerhalb von wenigen Minuten zwei Rechner zu bedienen, welche über 1000 km enfernt sind. (nur als mögliches Beispiel)

        Im Prinzip kann kein Poker Anbieter sicherstellen, dass nicht mittels VPN gespielt wird. Der Aufwand den ein Anbieter betreiben soll um dieses möglichst zu verhindern darf aber aus Kostengründen auch nur begrenzt sein.

        Wenn hier also vorsätzlich gegen T&C verstoßen wurde, ist es nur rechtens Strafmaßnahmen gegen den Spieler in Erwägung zu ziehen. Das dient dem Schutz von PS und den Spielern, die die T&C akzeptieren und danach handeln.

        Würde immer bedingungslos ausgezahlt werden, würden eventuelle Strafen gegen PS z.B. über Rake-Erhöhugen abgefangen werden müssen.

  4. Für mich kommt allerdings die Frage auf, wieso PS seinen Account nicht direkt gesperrt hat anstatt ihm noch vor seiner Auszahlung auf sein Konto zu „erlauben“ mehrere 10k an andere PS-Spieler zu transferieren.
    Da schwingt der Gedanke mit, dass solange das Geld im System bleibt alles okay ist und sobald es raus soll eine Sperre erfolgt ist.

  5. Alternativ wäre aus Kulanz und als Beispiel was passieren kann. Wir geben dir 50% oder ähnlich und den Rest spenden wir an bedürftige.
    Die komplette Kohle zu behalten wobei sich der Spieler voll angestrengt hat find ich als nicht der richtige Weg.
    Ich könnte wetten das tausende Spieler so spielen und nur verlieren. Gibt es denn dann die Kohle zurück? Hm…

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