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Online Poker USA: neue Gerüchte um PokerStars

Einem Insider der Poker-Industrie zufolge soll PokerStars in Verhandlungen um einen Deal in Kalifornien stehen. So soll der Poker Room mit den Morongo Band of Mission Indians in California zusammenarbeiten, um die Regulierung voranzutreiben.

PokerStars SpadeOnline Poker ist in den Vereinigten Staaten von Amerika derzeit nur in Nevada, Delaware und New Jersey reguliert. Die Märkte sind jedoch überschaubar und selbst New Jersey ist mit 8,9 Millionen Einwohnern kein großer Markt. Anders sieht die Situation jedoch in Kalifornien aus.

Mit 38,3 Millionen Einwohnern ist der „Golden State“ der bevölkerungsreichste der USA. Immer wieder gab es dort auch Bemühungen, um einen regulierten Online Poker Markt. Bisher blieben diese Bemühungen jedoch vergebens. Teilweise auch, da die amerikanischen Ureinwohner intervenierten, um ihre Casino-Einnahmen zu schützen.

Nun scheint sich jedoch eine Partnerschaft zu entwickeln. Laut iGaming Player soll PokerStars in Verhandlungen mit der Morongo Band of Mission Indians stehen. Zudem soll es Gespräche mit zwei Brick-and-Mortar Poker Rooms geben.

Im Übrigen ist dies nicht das erste Mal, dass die Rational Group in Kalifornien aktiv wird. Bereits vergangenen Sommer gab es Gerüchte um Verhandlungen an der Westküste der USA. Der Poker Room macht generell kein Geheimnis daraus, weiterhin am Markteintritt interessiert zu sein. Erst kürzlich gab es ein Gerücht um eine PokerStars-Büro, welches in New Jersey entstehen soll.

Derzeit gibt es in Kalifornien zwei Gesetzesentwürfe (AB 2291 sowie SB 1366), die Online Poker regulieren würden. Sogenannte Bad Actors Klauseln sind vorgesehen, doch es scheint, dass mit Hilfe der Morongo, PokerStars reelle Chancen hat, eine Lizenz zu bekommen.

Probleme könnte es lediglich mit den Pala Band of Mission Indians geben. Diese arbeiten nämlich mit Phil Ivey und Jim Ryan zusammen und sehen es vielleicht lieber, wenn PokerStars außen vor bleibt.


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