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Online Poker: Rüge für PokerStars Werbung

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Die britische Werbeaufsichtsbehörde hat einen Werbeclip von PokerStars vom Markt genommen. Stars Interactive Ltd legte Einspruch ein, wurde jedoch zurückgewiesen.

Der Glücksspielmarkt im Vereinigten Königreich ist hart umkämpft. Damit es fair zugeht, geben die Behörden strenge Auflagen vor. Immer wieder kommt es vor, dass Anbieter von der UK Gambling Commission (UKGC) zur Kasse gebeten werden. Jüngstes Beispiels ist die £1.000.000 Strafe für SkyBet.

Doch auch die UK Advertising Standards Authority (ASA) ist wachsam. Die Aufsichtsbehörde rügte kürzlich vier Online Casinos aufgrund von Fake News, was zu strengeren Auflagen für Affiliates führte.

Die ASA ist auch gegen PokerStars vorgegangen und hat den Werbeclip „Autobluff“ vom Markt genommen. Der Poker Room legte Einspruch ein, dieser wurde nun von der Kontrollbehörde abgelehnt.

Der Clip ist derzeit nicht online zu finden, jedoch auf dem YouTube-Kanal der Romance Agency auf Französisch verfügbar. In einem inneren Monolog wägt der Spieler die Entscheidung ab, ob er bluffen soll:

Hier bist du, dieser Moment, in dem Bluffen der einzige Weg ist, um zu gewinnen, du drehst durch Junge, aber denke an all die Zeiten, in denen du dich selbst geblufft hast. Wie diese Klimmzugstange, die darauf wartet, dass du wieder in Form kommst, das Buch, das du definitiv lesen wirst, dass deine Eltern nie Sex hatten. Benutze dieses Talent, denn wenn du dich selbst bluffen kannst, kannst du jeden bluffen. Pokerstars, du bist schon ein großartiger Pokerspieler.

Da es keinen weiteren Zusammenhang zum Spieler und seinem Können gibt, urteilte die ASA, dass die Werbung den Eindruck vermittelt, Kunden könnten ohne Wissen direkt erfolgreich Poker spielen.

Eine Strafe gibt es nicht und weitere Werbespots der Kampagne – darunter der Clip Pokerface – dürfen weiterhin gezeigt werden. PokerStars wird nicht zum ersten Mal kritisiert. Legendär ist der Streifen mit den deutsche Team PokerStars Pros Georg Danzer, Jan Heitmann, Ben Kang und Sandra Naujoks.

1 KOMMENTAR

  1. Den Spot gibt es doch fast genauso im deutschen TV. Ich finde den auch mindestens grenzwertig, schön zu sehen, dass andere Länder das ein bisschen strenger sehen.




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