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Papa Laci ist der Sieger des Austrian Poker Masters 2009

Das € 2.000 No Limit Hold’em Main Event des Austrian Poker Masters im Concord Card Casino Wien ist entschieden. Der Ungar Papa Laci setzte sich im 57 Teilnehmer starken Feld durch und sicherte sich die Siegesprämie von € 41.150.

Als am Donnerstag, den 18. Juni 2009, um 14 Uhr das No Limit Hold’em Event gestartet wurde, waren doch einige enttäuschte Gesichter über die geringe Teilnehmerzahl darunter. Einige Spieler entschieden auch, genau aus diesem Grund nicht zu spielen. Einige bekannte Gesichter fand man dann aber doch unter den Starter. Full Tilt Pro Erich Kollmann und Harry Casagrande, Bernd „Copi“ Stadlbauer, Wolfgang Simperl waren als Vertreter der Österreicher mit dabei. Aber auch die Hamburger Garde war nicht schlecht aufgestellt – Waldemar Kopyl, Sebastian Homann, Lennart und Alex Holz mischten kräftig mit.

Der erste Tag hatte doch auch einiges an Bad Beats und bösen Pots zu bieten. Harry Casagrande verlor seine Asse gegen das Set Jacks von Wolfgang Simperl, auch Erich Kollmann verlor zunächst seine Könige, dann auch noch die Asse.

Nach zehn gespielten Levels ging der erste Tag zu Ende. Sebastian Homann verabschiedete sich in der letzten Hand des Abends. Mit pushte er gegen . Das Board rettete ihn nicht mehr und für Sebastian war das Turnier vorbei.

Freitag Nachmittag wurde um 14 Uhr mit den letzten 13 Spielern fortgesetzt. Der Final Table war recht schnell gefunden, Chipleader war noch immer Hendrik Vogeling. Nachdem sich Wolfgang Simperl recht schnell verabschieden musste, wurde die Action sehr gering.

Eineinhalb Stunden lang wurde der Bubble Boy gesucht, schlussendlich erwischte es Copi, der seine Könige nicht gegen gewinnen konnte.

Über die Struktur konnte sich kein Spieler beschweren, denn der Average lag zumeist bei 40 bis 50 BB. Statt einem ansprechenden Pokerspiel gab es dennoch zumeist nur „Raise-Fold“, „All-in – Fold“ zu hören. Kaum ein Pot kam zustande. Wenn es einen Flop gab, dann schon bei einem All-in und Call.

Je weniger die Spieler am Tisch wurden, desto mehr gab es aber Action. Sebastian Trisch scheiterte mit Pocket 3s an von Matthias Kurtz und damit war man dann auch im Heads-up. Papa Laci lag bereits deutlich zurück, doch das Kartenglück war auf seiner Seite. Mit baute er die Straße und gewann gegen die Asse von Matthias Kurtz und damit konnte Papa Laci erstmals und sehr klar die Führung übernehmen. Matthias Kurtz kämpfte, der glücklichere Spieler war aber eindeutig Papa Laci und er holte sich auch die letzten Chips von Matthias Kurtz.

1. PAPA Laci H € 41.150
2. KURTZ Matthias D € 24.910
3. TRISCH Sebastian D € 16.250
4. VOGLING Heinrik D € 11.910
5. VEIT Jan D €8.660
6. GU Long Shen A €5.420

Als Side Event stand gestern auch noch ein € 500 No Limit Hold’em Freezeout auf dem Programm. Nur 27 Spieler fanden sich ein, der Preispool damit nur € 13.500. Gekämpft wurde dennoch hart. Die letzten vier Spieler schlossen einen Deal, ein Restbetrag wurde aber dennoch ausgespielt. Den Sieg machten Michael Steinlechner und Sigi Rath unter sich aus, wobei Michael am Ende die Nase vorne hatte.

1 STEINLECHNER A €7.051
2 RATH Sigfried A €3.846
3 VORGO Attila H €1.923

4 Comments
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stephan
11 Jahre zuvor

meiner meinung nach wars eine katastrophale turnierwoche (von den teilnehmerzahlen her). worans gelegen hat, weiß ich aber auch nicht…

Angelina I bin a Viiena
11 Jahre zuvor

Es war nicht nur schwach, sondern sehr schwach und erschreckend.
A Wohnsinn wie wir Wiener sagen!

Marco Dieber
11 Jahre zuvor

ja,ich plichte euch bei.
als erklärung kommt eigentlich nur die wsop und die turnierwoche in seefeld in frage.mir ist noch aufgefallen das auf anderen einschlägigen seiten wenig für die masters geworben wurde poker olymp etc zb. garnicht.es war aber wieder trotzdem klasse und wieder super buffets.ich hoffe jedesmal das sich da in deutschland mal jemand ein beispiel nimmt

Marco Dieber
11 Jahre zuvor

eins noch.gratulation matthias kurtz du hast eine super turnierwoche gespielt,sehr stark ich war selbst 2 mal mit dir am tisch.
gruß der blonde mit dem langen zopf