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Neuer Ärger für Paul Phua?

In der Poker-Community wurde es im Fall der illegalen Sportwetten rund um Paul Phua ein wenig ruhig. In seinem Heimatland Malaysia wurden dagegen neue Anschuldigungen erhoben. So soll der Poker liebende Geschäftsmann bereits 2004 wegen Sportwetten Probleme mit dem Gesetz bekommen haben.

Wei Seng „Paul“ Phua wurde im vergangenen Sommer zusammen mit sieben weiteren Verdächtigen in Las Vegas verhaftet. Der Fall sorgte in der Poker-Community für viel Aufsehen, denn Phua galt als Organisator des legendären Big Games in Macau.

Um so spannender ist eine Meldung aus Malaysia. Wie auf der Website Malaysiakini berichtet wird, soll Paul Phua während der Fußball EM 2004 aufgrund von illegalen Sportwetten in Malaysia verhaftet und zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden sein. Danach soll der schwerreiche Geschäftsmann nach Vietnam „geflohen“ sein, da durch die Polizeiaktion einige Leute ihre gewonnene Wetten nicht ausgezahlt bekamen.

Die aktuelle Meldung regte erneut Spekulationen rund um Phua und seinen Einfluss auf Politiker an. Erst kürzlich wurde ein privater Brief, den malaysische Bundesminister des Innern Ahmad Zahid Hamidi an den stellvertretenden FBI Direktor Mark Giuliano sandte, veröffentlicht und stark kritisiert. Paul Phuas Anwlt im Prozess in Las Vegas wollten die jüngsten Erkenntnisse nicht kommentieren.


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