Der vorletzte Event der WSOP 2026 hätte beinahe für einen historischen Moment gesorgt. Im $5.000 No-Limit Hold’em 8-Handed Event (#99) stand Phil Hellmuth kurz davor, sein 18. WSOP-Bracelet zu gewinnen und damit seinen Rekord weiter auszubauen.
Doch im entscheidenden Heads-Up sollte ihm der amerikanische Profi Darren Rabinowitz einen Strich durch die Rechnung. Nach einem beeindruckenden Comeback sicherte sich Rabinowitz sein zweites WSOP-Bracelet, sowie ein Preisgeld von $695.000 Dollar.

884 Teilnehmer sorgen für Preisgeld von über $4 Millionen Dollar
Das $5.000 NLH 8-Handed zog insgesamt 884 Teilnehmer ins Horseshoe und Paris Las Vegas und generierte einen Preispool von $4.066.400 Dollar, das auf die besten 133 Spieler verteilt wurde.
Ins Geld schafften es zahlreiche Big Names und unter anderem Jennifer Harman (Rang 33/$19k), Artur Martirosian (Platz 48/14k) und der Österreicher Manuel Fritz (Platz 56/$12,5k) durfte sich über einen Payday freuen.
Phil Hellmuth verspielt große Führung im Heads-up
Im Fokus stand jedoch ganz klar Phil Hellmuth, der als deutlicher Chipleader an den Final Table ging. Mit knapp 10 Millionen Chips kontrollierte der Rekord-Braceletgewinner das Geschehen und vieles deutete auf den nächsten großen Triumph des „Poker Brat“ hin.
Hellmuth erreichte relativ souverän das Heads-Up, wo die Stimmung an den Rails natürlich mehr als ausgelassen war. Zwischenzeitlich lag er gegen Darren Rabinowitz sogar mit einem 4:1-Chipvorteil in Führung und alles sprach für den historischen 18. Bracelet-Erfolg.
Doch Rabinowitz bewies Nerven aus Drahtseilen! Schritt für Schritt arbeitete er sich zurück, drehte das Match tatsächlich noch und krönte seine beeindruckende Aufholjagd mit dem Turniersieg. Phil Hellmuth verpasste damit denkbar knapp sein 18. WSOP-Bracelet, zeigte sich nach der Niederlage jedoch als fairer Sportsmann und nahm das Ergebnis mit Fassung.
