Der ehemalige Poker-Dealer Jason Saliba, der beim JACK Cleveland Casino angestellt war, hat sich am Dienstag vor Gericht schuldig bekannt, Chips aus Cash-Game-Pots gestohlen zu haben. Ursprünglich hatte der 51-jährige seine Unschuld beteuert, doch nach Monaten der Verhandlungen zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft änderte er sein Plädoyer.
Saliba wurde ursprünglich im November 2024 wegen 14 Verstößen gegen das Glücksspielgesetz, einer Straftat fünften Grades, sowie wegen eines geringfügigen Diebstahls angeklagt. Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem ein aufmerksamer Pokerspieler am 6. September 2024 bemerkte, wie Saliba während eines Spiels Chips unterschlug und dies dem Casino-Personal meldete.
Milde Strafe trotz mehrfacher Diebstähle
Nachdem Überwachungsaufnahmen den Verdacht bestätigten, wurde der Dealer angeklagt. Ermittler fanden heraus, dass er über einen Zeitraum von einem Monat insgesamt 14 Mal Chips aus den Pots entnommen hatte. Da der Gesamtwert der gestohlenen Chips unter 1.000 USD lag, wurde der Fall gemäß dem Gesetz des Bundesstaates Ohio als geringfügiger Diebstahl eingestuft.
Saliba hätte eine Freiheitsstrafe von bis zu 12 Monaten für das Vergehen und bis zu 180 Tage für die Vergehen geringeren Grades erhalten können. Letztendlich akzeptierte das Gericht jedoch sein Schuldeingeständnis und verurteilte ihn zu einer milden Strafe ohne Haft.
Lebenslanges Casino-Verbot
Saliba wurde dauerhaft aus dem JACK Cleveland Casino verbannt und darf keinen Kontakt zu seinem ehemaligen Arbeitgeber aufnehmen. Zusätzlich muss er eine geringe Geldstrafe zahlen.
Sein Fall zeigt die Bedeutung von aufmerksamen Spielern und der lückenlosen Überwachung durch Casinos, um Betrug zu verhindern. Der Prozess hat zudem verdeutlicht, dass auch kleine Verstöße gegen die Glücksspielgesetze in Ohio strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können.
