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Poker EM 2013 – Wer holt den Titel?

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Die Poker Europameisterschaft hat in ihrer 24jährigen Geschichte einige Wandlungen durchgemacht. In diesem Jahr wird erstmals No Limit Hold’em, Pot Limit Omaha und Seven Card Stud für den Titel entscheidend sein. Ein kleiner Blick zurück, ehe morgen Donnerstag, den 24. Oktober, im Casino Baden der Startschuss fällt.

1990 wurde im Casino Baden bei Wien die Poker Europameisterschaft ins Leben gerufen. Bis auf drei Jahre (1992 Graz, 1993 Innsbruck und 1994 Bregenz) wurde ausschließlich im Casino Baden gespielt. Die Daten aus den Anfangsjahren sind nur spärlich vorhanden, erst mit Beginn des Internetzeitalters sind die Daten vollständig geworden.

Von 1990 bis 2009 wurde der Europameistertitel im Seven Card Stud vergeben. War die Pokerwelt jahrzehntelang vom Spiel mit den sieben Karten geprägt, begann mit dem Pokerboom auch der Wechsel zu No Limit Hold’em. Omaha war immer gleichermaßen beliebt und so löste 2010 die PLO Europameisterschaft Seven Card Stud ab. 2008 wurde der Titel erstmals im No Limit Hold’em ausgespielt. 164 Spieler traten beim € 4.000 Buy-In Event an – und Sandra Naujoks, damals noch ein sehr unbeschriebenes Blatt, bezwang niemand geringeren als Alex Kravchenko im Heads-up.

Nahezu jeder bekannte europäische Spieler der letzten 20 Jahre war einmal bei der Poker EM, auch einige amerikanische Größen wie Phil Hellmuth waren zu Gast. Hellmuth selbst konnte ja 2000 den Titel gewinnen. Sehr viele skandinavische Spieler waren mit dabei, einige von ihnen wie Theo Jorgensen, Jan Bitsch Pedersen und Camilla Dennig konnten auch den Titel holen.

Europameister Seven Card Stud:

Jahr Sieger Buy-In Teilnehmer Preisgeld
1990 Peter Praxmair (A)
1991 Hans Siderits (A)
1992 Franz Vollstuber (A)
1993 Eric de Bouet du Portal (F)
1994 Lothar Landauer (D) 36.576 €
1995 Kurt Pittel (A)
1996 Tibor Tolnai (H)
1997 Henryk Nowakowski (A) 152.616 €
1998 Xu Hong Sheng (RC) 441 128.700 €
1999 Paul Alterman (UK) 435 209.661 €
2000 Phil Hellmuth (USA) 438 128.695 €
2001 Manfred Willi (A) € 290 396 126.593 €
2002 Heinz H. Piroth (D) € 290 356 121.496 €
2003 Raymond Brown (GB) € 290 342 112.239 €
2004 Theo Jorgensen (DK) € 300 290 101.688 €
2005 Jan Bitsch Pedersen (DK) € 300 305 107.787 €
2006 Vlado Sevo (A) € 300 270 82.243 €
2007 Camilla Dennig (DK) € 2.500 156 103.740 €
2008 Fabrizio Leonardi (I) € 2.500 100 68.860 €
2009 Richard Ashby (GB) € 2.500 86 59.140 €

Europameister No Limit Hold’em:

Jahr Sieger Buy-In Teilnehmer Preisgeld
2008 Sandra Naujoks (D) € 4.000 164 174.500 €
2009 Martin Kabrhel (CZ) € 4.000 189 190.320 €
2010 Mihai Manole (RO) € 4.000 155 160.800 €
2011 Zoltan Szabo (HU) € 4.000 145 150.425 €
2012 Andrei One (RO) € 4.000 132 140.450 €

Europameister Pot Limit Omaha:

Jahr Sieger Buy-In Teilnehmer Preisgeld
2010 Maurizio Guerra € 3.000 85 72.675 €
2011 Kimmo Kurko € 3.000 58 52.900 €
2012 Aubin Cazals € 3.000 57 57.670 €

 

Mittlerweile hat die Poker EM den Ruf, zu gut zu sein. Die Main Events sind sehr stark besetzt und stets sehr viele bekannte Spieler sind in Baden mit dabei. Auch im Cashgame geht es an den höchsten Limits zur Sache.

Der neue Modus der Poker EM hat viele Reaktionen hervorgerufen, teils negative, aber auch viele positive. Denn viele freuen sich, dass Seven Card Stud zurück im Programm ist. Ein riesiges Feld wird es dennoch nicht werden. Dafür darf man sich beim PLO und beim NLH durch die gesenkten Buy-Ins sicherlich über größere Teilnehmerfelder freuen. Da auch das € 500 No Limit Hold’em Eröffnungsevent zur Qualifikation zählt und man sich hier das Ticket für das Championship Event darf man hier mit sicherlich der höchsten Beteiligung rechnen. Das Turnier startet morgen am 24. Oktober, um 17 Uhr – und es gibt nur einen Starttag (!), allerdings ist der Re-Entry erlaubt.

Pokerfirma wird auch bei allen Events im Live-Blog und auch auf Facebook auf dem Laufenden halten – ebenso SOSA. Mit kurzen Videos, Interviews und Updates bringen wir die Poker EM zu Euch nach Hause. Besser ist natürlich, live dabei zu sein – die Auswahl der Turniere ist groß und die Buy-Ins starten bereits bei € 150.

Alle Infos (inklusive Timetables) findet Ihr unter pokerem.com.

pokerem2013_plan

6 KOMMENTARE

  1. ich versteh nicht richtig;
    Bei 7 Card Stud im Jahr 2001
    Buy in 290 Euro * 396 Spieler = 114’840 Euro
    Doch der Gewinner erhielt 126’593 Euro
    Wie ist das Möglich
    2002 Das gleiche
    290 Euro Buy in * 356 Spieler = 103’240 Euro
    1. Platz 121’496 Euro
    Wie ist das möglich ? Da doch auch noch weitere Plätze bezahlt werden….

    Und warum hat man drastisch die Buy-In erhöht. Auf 2’500 Euro. Und man bekommt immer weniger… ????

  2. Weil der Modus geändert wurde. Bis 2006 gab es einzelne Flights mit der Qualifikation für das Super Finale. Ab 2007 wurde dann im Freezeout Modus gespielt. Dass sich die Payouts verändern ergibt sich in der verschiedenen Zahl der Qualifikanten bzw. auch Veränderungen in der Payoutstruktur.

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