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Poker Gossip: Chance Kornuth fordert Kabrhel Sperre wegen schlechtem Verhalten

Nun hat sich auch Chance Kornuth, der doch lange Zeit mit Martin Kabrhel am Tisch des $250k WSOP Super High Roller Events war, zu Wort gemeldet. Er fordert die Sperre von Kabrhel- nicht wegen Cheating, sondern wegen schlechtem Verhalten.

Noch einmal kurz zusammengefasst die aktuelle Situation, die die Wogen hochgehen lässt. Am Samstag Abend beschuldigte Andrew Robl Martin Kabrhel, Karten zu markieren und wie so oft eskalierte es auf Twitter. Bislang wurde kein einziger Beweis gefunden und auch Doug Polk kommt bei seiner Analyse zu dem Schluss, dass Martin Kabrhel zwar schuldig des schlechten Benehmens sein, aber es gäbe keinen wirklichen Beweis, dass er Karten markiert habe.

Nun hat sich auch Chance Kornuth, der doch lange Zeit mit ihm auch am Final Table des $250k Super High Roller Events saß, zu Wort gemeldet. Er bestätigt, dass die Karten vom Floorpersonal mehrfach untersucht wurden und es keinen einzigen Hinweis auf markierte Karten gab, fordert aber dennoch den Ausschluss von Martin Kabrhel aufgrund des schlechten Verhaltens, das der Tscheche an den Tag legt.

Selbst in seinem Stammcasino, dem King’s Resort Rozvadov, wurde Kabrhel schon mehrfach gesperrt (und ist es aktuell auch). Der Grund dafür ist auch hier sein Verhalten. In vielen Casinos gibt es immer wieder „diesen einen Spieler“, den einfach keiner erträgt. Oft dauert es, aber in den meisten Fällen führt das dann doch zur Sperre – aus Rücksicht auf die anderen Spieler. Chance Kornuth sieht die Grenze bei Martin Kabrhel weit übertreten, die Stimmung die er am Tisch kreiere, sei „extrem schlecht auf für das Image auf Poker“. Chance betont zwar mehrfach, dass die Cheating Vorwürfe nicht zu bestätigen sind, aber die Spieler im Glauben zu lassen, dass er betrüge, sei mindestens genauso schlimm.

Die Reaktionen auf das Statement von Chance reichen von voller Zustimmung bis „wenn man ein Poker Pro ist, dann muss man auch mit schwierigen Spielern und Situationen umgehen können“.


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