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Poker Gossip: Fabian Quoss verabschiedet sich

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Still und leise hatte sich Fabian Quoss zurückgezogen. Als es jedoch immer wieder Fragen zu seinem Verbleib gab, hat der Deutsche nun offiziell seinen Rücktritt annonciert.

Auf Instagram verfasste Quoss einen ausführlichen Text. Der Deutsche gibt an, sich nie als „Person der Öffentlichkeit gesehen“ zu haben und machte sich dementsprechend nie Gedanken, sein Karriereende publik zu machen.

Auf Social Media gab es allerdings zahlreiche Fragen von Fans und Freunden, nun gab er eine Antwort. Den Schlussstrich zog Quoss bereits im vergangenen Sommer. Danach ließ er die Seele baumeln. Neben neuen Interessen, war es die erforderliche Aufopferung, die letztendlich den Ausschlag gab.

Eine Persönlichkeitseigenschaft, die ich immer wieder bei Jungs, die in den High Stakes erfolgreich waren, beobachtet habe, ist die Fähigkeit, in den totalen Tunnelsichtmodus zu wechseln. […] Ich denke, diese Eigenschaft kann als eine Fähigkeit angesehen werden, aber auch als eine zwanghafte, ungesunde Besessenheit. […]

Ich respektiere alle Spieler, die immer noch grinden, die immer noch genug Leidenschaft für Poker haben, um es zu ihrer Aufgabe im Leben zu machen. Die meiste Zeit meines Lebens für Poker zu investieren, ist für mich jedoch keine Option mehr.

 

During my poker career, I never really perceived myself as a public figure, and always kept my thoughts and personal life private. So, it never occurred to me to “announce my exit“. But since I haven’t played in a while now, a lot of people messaged me asking why. I’m starting to be more active on social media these days, so I wanted to share a few thoughts. . The best description of what it’s like to be a professional high stakes poker player that I have ever read was in @jasonkoon ’s post from 12th May 2017. There are many sacrifices required when you set out to become world class at something. Dedicating your whole life to one thing inevitably consumes most of your energy, leaving no time to spend on other things. . A personality trait that I’ve observed over and over again in guys who became successful at the high stakes is the ability to go into total tunnel vision mode. Becoming so obsessed with accomplishing the chosen mission that it’s literally the only thing we spend our time on. I think this characteristic can be viewed as a skill, but also as a compulsive, unhealthy obsession. A lot of people who become masters of their craft are driven by their need to prove themselves, whether to their own egos, their peers, or to people who they think never believed in them. . The reason why I loved playing poker professionally wasn’t that I thought poker was especially interesting or rewarding of an activity (though, at times, it really can be both) but more because of the freedom it provided me. I was my own boss—traveling the world, meeting amazing people, doing something I was really passionate about. . There‘s an infinite amount of things we can choose to focus on, but for most of us, the majority of our lives revolves around a small number of things. We basically only exist in our own little bubbles, completely ignoring the infinite variety of other bubbles all around us. I think this is true for most people, but that it’s even more magnified for someone who immerses himself as deeply in an endeavour as the people described above. . [continues in comments]

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18 KOMMENTARE

  1. Wer weiss, wer weiss.9mio $ auf hendonmob, minus die shares und verschossenen buy ins.wird evtl. knapp mit weiteren highrollerturnieren wenn man kein Vertrauen von stakern mehr bekommt. Auch ein Philipp gruissem war schon mehrfach Broke, trotz 10mio$ auf hendonmob. Reinkemeier kommentierte letztes Jahr in London, 5k Partypoker Event, auf die Frage, ob er keine Lust mehr hat oder pleite ist, mit, ,,beides“. Dieser ganze Highroller Zirkus ist sowas von undurchsichtig, da stimmen gar keine Zahlen die irgendwo aufgeführt werden………nehmen wir Mal den Matthias eibinger, casht in diesem Jahr für round about 3mio$….ich Bauhaupte, davon hat er selber max 300k gesehen, der Rest ging an fedor oder sonst wen……alles Show nach aussen

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    • Da sieht man aber mal wer es richtig macht, Fedor hat den richtigen Moment erkannt von der großen Bühne zu gehen und nun ordentlich Cash zu machen anderweitig.

      Hast du ne Quelle zu dem Kommentar von Reinkemeier?

      • fedor hat sicher gut verdient, aber glaub aber auch seine ergebnisse trügen etwas. am anfang wurde er auch von leon gestacked und später hatte er sicher höheren anteil an sich selbst. einmal hat er aber jedoch irgendwo in fernost bei einem super highroller mit 200k buy in 7 buy ins rausgefeuert und ist nicht ins geld gekommen. mäglicherweise waren 2–3 buy ins mit seinen backern abgesprochen aber da war er wohl auf tilt und hat dann den rest selber reingefeuert. das hat ihn sicher viel gekostet.

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  2. Der einzige der es richtig gemacht hat ist Pius Heinz. Der liegt bestimmt schon seit Jahren am Strand und lässt sich den Rücken kraulen

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  3. Broke wie all die Süchtigen irgendwann….. Tunnelblick heist wohl eher Sucht…. und ihr dran glauber und meiner Profis, es geht ne zeit gut und dann wars das, und wer PS spielt und meint Poker generell ist heut noch durch „können “ zu schlagen …viel Spass irgendwann auf der Parkbank – würd schon mal Zeitungen sammeln …. LOL

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          • oh mann…so wie du mit mir redest und überhaupt deine Attitüde ist, hört man einfach nur noch durch Genugtuung deiner Erkenntnis und Schadenfreude über die ganzen Süchtigen überdeckte Frustration raus…ausgeglichene, zufriedene Menschen haben es nicht nötig, sich so wie du zu verhalten…aber wsl is dein Päckchen schon so groß, dass du eh schon resigniert hast und einfach den bequemeren Weg des verbitterungsüberspielenden Angriffsverhalten durchziehst

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