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Poker Gossip: Fedor Kruse ohne Kommentar zu den Vorwürfen

Fedor Kruse wird massiver Betrug vorgeworfen. Der Grinder kündigt eine Stellungnahme an, bleibt jedoch bisher still. Dafür hat sich ein High Stakes-Spieler zu Wort gemeldet.

Letzten Sonntag gingen zwei ehemalige Mitbewohner von Fedor Kruse auf Two Plus Two mit schweren Anschuldigungen an die Öffentlichkeit. Der Deutsche soll einen zweiten Rechner verwendet haben, um sich optimale Spielzüge vorgeben zu lassen. Mit diesem Vorteil gelang es Kruse innerhalb eines Jahres von NL100 auf die höchsten Limits zu klettern und dort zu gewinnen.

Eine Gruppe von deutschen High Rollern wurde auf den unglaublichen Aufstieg aufmerksam und wertet Kruses Spiel aus. Sowohl die High Roller, als auch Kruses ehemalige Mitbewohner wandten sich an die Poker Rooms. Dort scheinen seine Accounts gesperrt zu sein.

Wie Patrick Leonard angibt, so wollte Fedor Kruse selbst Stellung beziehen. Bisher gibt es von dem Wahlösterreicher jedoch keinen Kommentar. Ebenfalls noch nicht zu Wort gemeldet hat sich Henri „Buehlero“ Bühler. Dieser soll laut Aussagen der Mitbewohner große Anteile bei Kruse gekauft haben.

WCOOP Main Event-Champion Fraser „BigBlindBets“ Russell nahm sich Zeit und kommentierte den Fall. „Es ist eine sehr große Sache. Jeder Betrüger nimmt eine Menge Geld aus dem Spiel und reduziert die Anzahl der Spieler, die Vertrauen haben, dass sie ein faires Spiel online bekommen. […]

PokerStars hat ein sehr gutes System für die Erkennung und den Umgang mit Menschen, die betrügen können. Es ist effektiv in dem Maße, da sie Ressourcen (Zeit, Arbeitskraft und Geld) dahinter stecken. Ich denke, es ist unter geschätzt, wie gut PokerStars mit diesen Dingen umgeht […]“ so der High Stakes Regular auf Two Plus Two.

Ob sich Fedor Kruse noch zu Wort meldet, bleibt abzuwarten. Ebenfalls, ob Bühler auf die Anschuldigungen reagiert. Das Thema wird auf jeden Fall in der Poker-Community weiterhin heiß diskutiert.


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