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Poker Gossip: Iveys WSOP-Gewinne beschlagnahmt?

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Der Rechtsstreit zwischen Phil Ivey und dem Borgata scheint nun die World Series of Poker erreicht zu haben. Offenbar versuchten Rechtsvertreter des Casinos, die jüngsten Turniergewinne des Poker-Pros zu kassieren.

Phil Ivey
© Jamie Thomson

Wir wir bereits im Februar berichteten, erhielt die Marina District Development Co. LLC die Erlaubnis, Phil Iveys Aktiva in Nevada zu belangen. Da der Poker-Pro jedoch seit Jahren in Mexiko lebt, gab es nicht viel zu holen.

Allerdings sorgte Iveys Abstecher bei der WSOP 2019 nicht nur bei Poker-Fans für Aufsehen. Wie Haley Hintze für FlushDraw.net berichtet, meldete sich Jeremy Klausner bei Caesars Entertainment.

Der Anwalt vertritt die die Mutterfirma des Borgata vor Gericht in New Jersey und forderte die WSOP-Gewinne von Ivey ein. Der Poker-Pro holte drei kleinere Cashes sowie $124.410 bei der Poker Players Championship.

Laut Gerichtsunterlagen nahm Jack Effel das Schreiben an. Caesars Entertainment hält sich bei diesen Dingen bedeckt, so dass nicht klar ist, ob Klausner beziehungsweise das Borgata ausbezahlt wurden.

Insgesamt geht es um $10,34 Millionen, die Ivey an das Borgata zahlen muss. Diese Summe setzte sich aus der ursprünglichen Schadenssumme sowie mehr als $214.000 an Zinsen zusammen.

Cheung Yin „Kelly“ Sun und Phil Ivey räumten 2012 beim Baccarat rund $9,6 Millionen ab. Sun ist eine geübte Spielerin und verschaffte sich durch Edge Sorting einen Vorteil. Das Casino klagte und erhielt recht.

Zwar ist die Technik kein Betrug, doch Ivey und Sun begingen Vertragsbruch, was die Gewinne nichtig machte. Da der Fall noch in Revision geht, weigert sich Phil Ivey zu zahlen.

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