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Phil Ivey: Edge Sorting Fall wird doch verhandelt

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Poker-Pro Phil Ivey hat vor Gericht eine Niederlage hinnehmen müssen. Das zuständige Gericht in New Jersey urteilte, dass die Klage seitens des Borgata Hotel Casino & Spa durchaus Bestand hat und wies einen Antrag auf Abweisung zurück.

Phil Ivey und Cheung Yin Sun haben im April 2012 sogenanntes Edge Sorting genutzt, um im Borgata in Atlantic City in vier Sessions beim Baccarat insgesamt $9,63 Millionen zu erspielen. Während Edge Sorting nicht illegal ist und diese Technik auch nicht als Betrug angesehen wird, so argumentieren die Anwälte des Casinos, dass die Rahmenbedingungen eine Betrugsmasche sind.

Die Klage der Marina District Development Co LLC, der Mutterfirma des Casinos, basiert (unter anderem) auf dem Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act (RICO Act) sowie dem Casino Control Act (CCA). Iveys Anwälte versuchten hier, die Klage zu Fall zu bringen.

Wie John Brennan für den North Jersey Blog berichtet, hat das Gericht nun eine Klageabweisung zurückgewiesen. Laut Gerichtsunterlagen beruft sich das Borgata darauf, dass „ein Kunde keine Zivilklage gegen das Casino einreichen kann, wenn dieses gegen den CCA verstößt, doch das Casino gegen einen Kunden Zivilklage einreichen kann, wenn der Kunde gegen den CCA verstößt.“

Spannend ist auch, dass das Borgata sich nicht (nur) auf die Verstöße gegen den CCA beruft, sondern auf das nicht eingehaltene „Versprechen, keine Verstöße gegen den CCA zu begehen“. Des weiteren sieht das Gericht auch eine Grundlage für die Betrugsanschuldigungen, da Ivey und Cheung angegeben haben, die Rahmenbedingungen würden aus reinem Aberglauben geschehen.

Der Fall sorgt in der Poker-Community für viel Aufsehen und für beide Parteien gibt es Fürsprecher. Zu Beginn des Rechtsstreits sah es so aus, als ob Phily Ivey das Geld behalten könnte, doch spätestens seitdem die Details um das Crockfords Urteil bekanntwurden, ist klar, dass das Borgata durchaus Chancen hat.

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