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USA – PPA möchte „Flickenteppich“ aus Gesetzen vermeiden

In den USA versuchen Pokerbefürworter eine Legalisierung durchzusetzen. Einzelne Bundesstaaten liefern sich ein regelrechtes Wettrennen und möchten schnellstmöglich Regulierungsbehörden etablieren. Doch genau das ist der Poker Player Alliance ein Dorn im Auge. Die PPA befürchtet, dass eine Art Flickenteppich aus unterschiedlichen Gesetzen und Märkten entsteht.

Daher unternimmt die Interessengruppe aus Washington D.C. große Anstrengungen, um Politiker zu überzeugen eine bundesweite Gesetzgebung zu finden. In einem Interview mit PokerFuse sagte PPA Vizepräsident Rich Muny, dass die Zeit drängt.

Die Bemühungen der einzelnen Bundesstaaten läuft auf einen „Flickenteppich von [bis zu] 50 einzelnen Gesetzen“ hinaus. Die Regierung soll daher handeln, bevor sie völlig die Kontrolle verliert. „Die Bundesregierung sieht, dass sie keine zehn Jahre Zeit mehr hat, um Tests und Studien durchzuführen“, so Muny.

Viele Bundesstaaten möchten einen eigenen Glücksspielmarkt. Zu den Staaten, die am weitesten sind, gehören Nevada, New Jersey und Kalifornien. Das US-Justizministerium (Department of Justice) hat Ende letzten Jahres ein Statement zu einem bestehenden Gesetz veröffentlicht, welches völlig neue Optionen ermöglicht.

Der Federal Wire Act (1961) war für Online Glücksspiel bisher ein Hindernis. Doch das Justizministerium hat ganz klar gesagt, dass lediglich Sportereignisse und -Wetten davon betroffen sind. Des weiteren könnte damit nun auch ein landesweites Online Pokernetzwerk möglich sein. New Jersey möchte sogar internationale Spieler als Kunden akquirieren.

Am Sonntag jährt sich der Black Friday zum ersten Mal. Die Poker Player Alliance hat aus diesem Grund die „Never Fold“ Kampagne gestartet. Poker ist das beliebteste Kartenspiel in Amerika und jeder Bürger sollte daher seinem Abgeordneten eine Mail zusenden und seine Rechte fordern.


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